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Guten Tach, Hannover!

Am Samstag empfangen wir Hannover 96 in der SchücoArena. Es kommt ein Team, was ein klares Ziel vor Augen hat: den Aufstieg. Wir blicken auf unseren Gegner aus Niedersachsen.

So sieht es aktuell aus: Hannover liegt aktuell auf Rang fünf und damit nur wenige Punkte hinter einem Aufstiegsplatz. Zuletzt gab es gegen Dresden ein 0:0, zuvor hatte 96 vier Heimspiele in Serie gewonnen. An dem aktuellen Erfolg ist unter anderem der Stürmer Benjamin Källman beteiligt. Der finnische Nationalspieler erzielte 13 Treffer und zählt damit zu den treffsichersten Angreifern der Liga. Insgesamt verfügt Hannover über einen international besetzten Kader mit Spielern aus zahlreichen Nationen, vor allem in der Offensive ist die Vielfalt groß. Dabei sind neben Finnland Akteure aus dem Libanon, der Sierra Leone, Österreich, Norwegen, Japan, Tunesien und Deutschland vertreten. Trainer Christian Titz hat es geschafft, daraus eine geschlossene Einheit zu formen. 

Face to face: Im direkten Vergleich liegen wir knapp vorn: 17 Siege für uns, 16 für Hannover bei insgesamt 43 Duellen. Zuhause gab es zuletzt am 17. August 2024 einen 2:0-Erfolg im DFB-Pokal. Der höchste Sieg gegen 96 liegt fast genau 25 Jahre zurück. Am 22. April 2001 gab es ein 5:2 in unserem heimischen Stadion. Artur Wichniarek erzielte an diesem Tag vier Treffer. 

Kommen und Gehen: Zwischen beiden Vereinen gibt es einige personelle Berührungspunkte. Marius Wörl und Taddel Momuluh spielten bereits in beiden Trikots. Stürmer Jannik Rochelt steht aktuell leihweise bei uns unter Vertrag. Auch Noah Sarenren Bazee bringt Hannover-Vergangenheit mit, wurde dort zum Profi. 

Hannover hat zu Saisonbeginn einen größeren Umbruch vollzogen. Sportlich verantwortlich war zunächst Marcus Mann, ehe im Winter Jörg Schmadtke übernahm, der bereits früher in Hannover tätig war. Insgesamt ergänzten 17 Neuzugänge den Kader der Niedersachsen im Sommer. Im Januar kamen dann noch drei Spieler dazu.

Zahlen, bitte: Offensiv erarbeitet sich Hannover viele Möglichkeiten. Mit 41 Treffern und 61 vergebenen Großchancen zeigen sie, wie torgefährlich sie werden können. Personell wird Virgil Ghita nach seiner fünften Gelben Karte fehlen. Auch Boris Tomiak wird nach seiner Ellenbogenverletzung nicht mitspielen können.

Fun-Facts am Rande: 1992 schaffte Hannover etwas, dass uns im letzten Sommer leider knapp vorenthalten blieb: Sie gewannen sensationell den DFB-Pokal – als Zweitligist. Im Finale besiegten sie Borussia Mönchengladbach im Elfmeterschießen. Damit war Hannover der erste Zweitligist überhaupt, der den Pokal gewann.

Bereits 1954 holten die Niedersachsen ihre zweite Deutsche Meisterschaft nach 1938. Im Finale setzten sie sich gegen den favorisierten 1. FC Kaiserslautern durch. Nur wenige Wochen zuvor wurden mehrere Lauterer Spieler Weltmeister.

Und auch wenn die Vereinsfarben Schwarz, Weiß und Grün sind, trägt Hannover traditionell Rot. Daher kommt der bis heute gebräuchliche Beiname „Die Roten“.

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