Frauen siegen gegen Recklinghausen

Die Armininnen kamen hektisch, aber mit einigen guten Angriffen ins Spiel. Das Team von Cheftrainer Tom Rerucha agierte spielerisch dominant gegen die „ekelhaft spielenden“ Recklinghäuserinnen. Durch Ballverluste wurde das Spiel jedoch zerfahrender und Arminia musste einige Male hinten retten. Ein Ballverlust vor dem gegnerischen Strafraum, wurde von Recklinghausen ausgenutzt und ein flacher Spannschuss aus 40 Metern führte zum 1:0 der Gäste (24.). Der DSC ließ sich von dem Gegentor nicht beeinflussen und spielte weiterhin gute Angriffe. Nach einer Ecke von Lena Meynert köpfte Jocelyn Hampel den Ball zum 1:1 ins Netz (39.). In der 47. Minute traf Jocelyn Hampel erneut mit dem Kopf nach einer kurz ausgeführten Ecke von Lena Meynert zum wichtigen 2:1 Führungstreffer.
Erst kurz vor der Halbzeit für die angeschlagene Leonie Heitlindemann eingewechselt, erzielte Leonora Ejupi auf ungewohnter Stürmer-Position und nach Vorarbeit von Lisa Lösch ihren ersten Saisontreffer zum 3:1 (57.). Zwei Minuten später machte Jana Radosavljevic nach einer eins-gegen-eins-Situation mit der Torhüterin das 4:1 für die Armininnen (59.). Den Anschlusstreffer zum 4:2 für die Gäste ging ein Fehlpass vor dem heimischen Strafraum voraus, den Katharina Prinz mit einem Schuss ins rechte Eck für sich nutzte (71.). „Die zwei Gegentore sind unnötig gefallen, aber wir haben gut mit den eigenen vier Toren entgegengesetzt“, sagt Arminias Kapitänin Sandra Hausberger, und ergänzt: „Das Team hat Selbstvertrauen aus dem Spiel mitgenommen. Jetzt ist es wichtig, die positive Stimmung bis zum Westfalenpokal-Finale hochzuhalten.“
Vor dem Finale am Donnerstag, 8. Juni, stehen aber noch zwei Ligaspiele an: Das Heimspiel am Sonntag, 21. Mai, gegen Borussia Bocholt (13 Uhr) und am Sonntag, 4. Juni, gegen den VfL Bochum (15 Uhr).

