Frauen mit knapper Niederlage

„Wir haben das Spiel in der Offensive verloren, weil wir schon vor der Pause mehrere Torchancen nicht genutzt haben. So gut wir auch nach vorne kombiniert haben, so gut wir uns die Torchancen herausgespielt haben – wir müssen Tore erzielen“, erklärt Trainerin Annabel Jäger. Entsprechend blieb die erste Hälfte torlos, weil sich Fortuna Köln zunächst darauf beschränkte, tief zu stehen und nur auf gelegentliche Konter setzte.
Im zweiten Abschnitt führte ein Weitschuss der Kölnerinnen über Torhüterin Lisa Venrath hinweg zur Gäste-Führung. Kurz darauf konnte Arminia aber zum 1:1 ausgleichen: Jaqueline Manteas traf für den DSC, der in der Folge wieder Oberwasser gewann. „Dann hätten wir das Spiel auf unsere Seite ziehen können. Das Momentum sprach für uns, allein das zweite Tor fehlte“, analysierte Annabel Jäger.
Und dann passierte letztlich das, was die Arminia-Frauen um den Lohn brachte. Fortuna Köln schoss abermals aus der Distanz aufs Tor. Der Ball ging zunächst an die Latte, prallte von dort an den Rücken von Keeperin Lisa Venrath und landete hinter der Linie – 2:1 für die Gäste. Dabei blieb es bis zum Schluss. Annabel Jäger: „Wir sollten den Blick nach vorne richte, ohne die Analyse des Spiels zu vergessen. Der Spielverlauf tut weh, weil wir uns mehr drin war. Wir hätten uns mit einem Sieg im oberen Drittel festsetzen können. Letztlich können wir Spiele in dieser Liga nur entscheiden, wenn wir vor dem Tor eiskalt sind. Es ist unser gemeinsamer Auftrag, dafür Lösungen zu entwickeln und weiter im Training zu arbeiten.“
Fotos: Michael Meßmann



















