Frauen im DFB-Pokal beim FC St. Pauli

In der eigenen Sommer-Vorbereitung lag der Fokus bei unseren Frauen darauf, eine Reihe von neuen Spielerinnen, die insbesondere aus dem eigenen Nachwuchs zu kommen, zu integrieren. Sie sollen lernen und den anspruchsvollen Sprung von den Juniorinnen schaffen. „Das geht natürlich nicht innerhalb weniger Wochen, das ist ein längerer Prozess. Aber Ausbildung ist eine ganz wichtige Säule in unserer Konzeption. Die Mädels machen es bislang gut und kriegen natürlich viel Unterstützung“, so Annabel Jäger.
In den Testspielen gab es für den DSC sehr unterschiedliche Ergebnisse. Die letzten Härtetests waren am vergangenen Wochenende an der Postheide ein Blitzturnier mit einer Spielzeit von jeweils 2x 25 Minuten gegen den Zweitligisten FSV Gütersloh (0:3) und den Nord-Regionalligisten Hannover 96 (0:4) sowie am Sonntag eine Begegnung über die volle Spielzeit gegen den Zweitligisten SV Meppen (1:4). Zuvor besiegte Arminia Bielefeld im Rahmen des Trainingslagers die 2. Mannschaft von Werder Bremen mit 7:1 und schlug zu Beginn der Vorbereitung Hansa Rostock mit 5:1. „Für mich sind die Ergebnisse erstmal zweitrangig. Ich habe Dinge gesehen, die gut funktioniert haben. Aber selbstverständlich müssen wir uns bei anderen Sachen auch noch verbessern. Ich traue uns am Sonntag ein gutes Spiel zu, wenn wir uns auf die Sachen konzentrieren, die wir gut können. Und dann geht es am Sonntag beim FC St. Pauli darum, mit einer guten Leistung die Basis für das Weiterkommen zu legen“, erläutert Jäger. Fraglich ist für den Sonntag noch der Einsatz der angeschlagenen Sophia Thiemann.

