Frauen und Mädchen Aktuelles

Frauen begeistern bei Heimsieg

Mit dem 2:1-Sieg im Heimspiel am Sonntagmittag gegen den VfR SW Warbeyen haben die Arminia-Frauen ein Ausrufezeichen gesetzt. Sie gewannen nicht nur ihr drittes Spiel in Folge, sondern überzeugten im gesamten Spielverlauf mit einem couragierten Auftritt und schlugen vor allem zum ersten Mal in dieser Saison ein Team aus den Top 4 der Regionalliga West.

„Ich finde unseren Sieg hochverdient, obwohl uns alles abverlangt wurde. Die letzten 20 Minuten auch noch in Unterzahl bestreiten zu müssen, war für die Mädels nochmal eine echte Herausforderung. Ich bin super stolz auf alle. Jede hat im Sinne der Mannschaft alles gegeben“, sagte Trainerin Annabel Jäger nach Abpfiff.

Dabei fand der DSC gut in die Begegnung und war das dominante Team. Mit mutigem Spiel nach vorne setzten die Arminia-Frauen die Gegnerinnen aus dem Klever Stadtteil Warbeyen regelmäßig unter Druck, verpassten aber zunächst die Führung. Nach etwas mehr als 30 Minuten musste Annabel Jäger zum ersten Mal wechseln, weil Jocelyn Hampel hart attackiert wurde und in Folge ihrer Verletzung ausscheiden musste. Ohnehin war das Spiel der Gegnerinnen extrem körperbetont, im Spielverlauf häuften sich die Fouls, die nicht immer vom Schiedsrichter konsequent geahndet wurden. „Wir sind trotzdem drangeblieben und haben noch vor der Pause durch Anna-Lena Meier das 1:0 erzielt. Eine Pausenführung hätte unserem Spiel für den zweiten Durchgang mehr Ruhe gegeben“, so Jäger. Aber noch vor dem Wechsel traf Warbeyen zum 1:1. Arminia-Torhüterin Lisa Venrath, die ein starkes Spiel zeigte, war aus kurzer Distanz chancenlos.

In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein echtes Kampfspiel. Der DSC blieb aktiv und traf durch Leonora Ejupi in der 53. Minute zum 2:1. Ejupi musste in der 70. Minute allerdings auch mit Rot den Platz verlassen. Nachdem sie zunächst mit der gegnerischen Torhüterin zusammengeprallt war und Gelb sah, führte ihr Reklamieren beim Schiedsrichter noch vor der Spielfortsetzung zum Platzverweis. „In Unterzahl haben wir letztlich leidenschaftlich und mit begeisterndem Einsatz alles wegverteidigt. Wenn wir einen unserer drei Konter besser ausspielen, wäre sogar das 3:1 drin gewesen. Aber auch so freuen wir uns riesig über den Sieg. Sorgen bereitet mir nur die Verletzung von Jocelyn Hampel. Da müssen wir die kommenden Tage abwarten“, berichtet Annabel Jäger.

Foto: Michael Meßmann

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