Frauen und Mädchen Aktuelles

Frauen auswärts in Warbeyen

Am Sonntag (23. April, 14 Uhr) treffen unsere Frauen auswärts auf den VfR SW Warbeyen 1945 E.V.. Im Spiel gegen den Tabellensechsten verfolgt die Mannschaft von Cheftrainer Tom Rerucha das Ziel dreifach zu Punkten und mit einem Sieg mindestens am kommenden Gegner in der Tabelle vorbeizuziehen. Wir haben den Vorbericht.

Unsere Frauen mussten zuletzt jedoch eine große Hiobsbotschaft verkraften: Unsere beste Torschützin, Susanne Werner, hat sich im Pokalhalbfinale gegen die Sportfreunde Siegen einen Kreuzbandriss zugezogen und fällt leider nicht nur für die restliche Saison aus, sondern musste auch ihre Karriere komplett beenden. Rerucha zeigt sich noch immer geschockt: „Susannes Ausfall ist natürlich extrem bitter. Zum einen fehlt uns natürlich sportlich unsere beste Stürmerin, zum anderen ist es sowohl für uns als auch für sie aus persönlicher Sicht unfassbar Schade.“ Der Trainer führt weiter aus: „Alles in allem ist das natürlich ein großer Verlust auf mehreren Ebenen, der nicht leicht zu kompensieren wird. Wir hoffen, dass der Rest fit ist und auch Sandra Hausberger wieder einsatzfähig sein wird – aber Susi wird natürlich fehlen.“

„In jedem Fall ist es eine Herausforderung, uns an die neue Situation anzupassen, aber da müssen wir jetzt einfach durch. Wir werden trotzdem eine gute Truppe auf dem Platz haben und müssen das Toreschießen nun auf mehrere Schultern verteilen. Ich bin aber optimistisch, auch da zum Beispiel Jana Radosavljevic im letzten Spiel gezeigt hat, dass sie Tore erzielen kann.“ Von der Spielidee her werden unsere Frauen ähnlich auftreten wie gegen Siegen im Pokalhalbfinale, die Dreierkette habe gut funktioniert und die Effizienz vor dem Tor habe wieder gestimmt, so Rerucha. 

Mit Blick auf die kommende Partie erwartet der Trainer ein spannendes Duell: „Es wird vermutlich ein 50/50-Spiel, bei dem vor allem auch die Tagesform beider Mannschaften entscheidend sein wird. In den vergangenen Saisons waren die Aufeinandertreffen beider Teams immer recht ausgeglichen, auch im Hinspiel stand es am Ende 1:1-Unentschieden.“ Der Gegner dürfe somit in keinem Fall unterschätzt werden: „Warbeyen ist zwar keine Übermannschaft, aber sie haben eine qualitativ gute Truppe, die besonders im Mittelfeld mit Spielerinnen gut besetzt ist, die das Spiel aufziehen können.“ Demnach werden sie etwas anders agieren als die letzten Gegner Siegen oder Spoho Köln, die eher robust aufgetreten sind und sich auf Konter verlassen haben. Was unserem nächsten Kontrahenten vor allem fehle sei die Konstanz.

Insgesamt blicke Rerucha optimistisch auf die kommende Partie gegen den VfR SW Warbeyern, die Mannschaft möchte mit den drei Punkten an unserem nächsten Gegner in der Tabelle vorbeiziehen. Aktuell belegen unsere Frauen mit 24 Punkten den achten Tabellenrang, der VfR SW Warbeyern liegt mit nur zwei Zählern mehr auf Tabellenplatz sechs.

Anpfiff der Partie ist am Sonntag, 23. April, um 14 Uhr am Bresserberg in Kleve.

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