"Es liegt an unserer Effizienz!"

Mael Corboz: „Es liegt an unserer Effizienz und daran, was wir aus unseren Chancen machen. Jeder, der das Spiel gesehen hat, hat auch gesehen, wie viele Chancen wir hatten und wie viele der Gegner. Trotzdem reicht das am Ende nicht, wir müssen die Tore machen und am besten keine kassieren. Sie kommen zwei Mal vor unser Tor und machen die Dinger rein. Wir müssen jetzt einfach weiter Gas geben, denn der Prozess stimmt, und wie wir spielen auch. Leider fehlen die Ergebnisse. Wir wissen in welcher Lage wir uns befinden und können die Fans verstehen. Fakt ist aber, dass wir noch 14 Spiele haben und jetzt punkten müssen. Jeder, der Mitch kennt, weiß dass er 100 Prozent gibt. Wir haben alles versucht umzusetzen, was er uns mit auf den Weg gegeben hat. Die Mannschaft steht komplett hinter ihm. Am Ende stehen wir auf dem Platz und müssen den Job erledigen. Wenn wir die Tore nicht schießen, können wir keine Spiele gewinnen. Wir sind ein Team, wir verteidigen und gehen nach vorne zusammen - das müssen wir einfach weiter machen und umsetzen.“
Cheftrainer Mitch Kniat: „Wir machen in der ersten Halbzeit nicht das Tor, trotz der vielen Ecken für uns. Immer ist ein Fuß dazwischen, da hätten wir sicher auch mal das Glück gebraucht. Durch einen Standard, den wir nicht gut verteidigen, gehen wir dann kurz vor der Halbzeit in Rückstand. Dem rennen wir dann hinterher. In der zweiten Halbzeit werfen wir alles nach vorne, spielen aber zu viele lange Bälle. Dann war es ein offenes Spiel, in dem wir den Ausgleich verdient hatten. Stattdessen bekommt man das Zweite und dann ist das Spiel fast gelaufen. Meine Mannschaft hat trotzdem alles versucht und nach vorne geworfen, das kann man ihnen nicht absprechen. Trotzdem hat es nicht gereicht. Natürlich stelle ich mich der Kritik, denn Fußball ist ein Ergebnissport und die Ergebnisse der vergangenen Woche passen derzeit nicht.“
Sport-Geschäftsführer Michael Mutzel: „Das war eine mega unnötige Niederlage, weil ich finde, dass wir in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel gemacht haben und auch klare Torchancen hatten. Wir bekommen ein dummes Standart-Gegentor, was uns etwas das Genick bricht. Trotzdem habe ich eine Mannschaft gesehen, die viel versucht und Leidenschaft gezeigt hat. Nach dem zweiten Gegentor war der Wille da, aber wir hatten dann keine klaren Torchancen mehr. Das war eine schmerzhafte Niederlage. Die Emotionen auf den Rängen sind nachvollziehbar und aufgrund der vergangenen Jahre verständlich, da spielen auch Ängste mit. Die letzten Spiele waren nicht so schlecht, auch heute waren Dinge dabei, die sehr gut funktioniert haben und gut durchdacht waren. Nur das Ergebnis war schlecht. Wir werden jetzt, wie nach jedem Spiel, in eine nüchterne Analyse ohne Emotionen gehen und das Spiel bewerten.“

