"Es ist wichtig, auf das Thema aufmerksam zu machen!"

„Als wir davon gehört haben, stand für uns sofort fest, dass wir dabei sind“, erklärt Cheftrainer Oliver Döking. „Die wahren Helden arbeiten hier täglich im Krankenhaus. Auch für uns Sportler ist es extrem wichtig, über den Tellerrand zu schauen. Unabhängig von Alter oder Fitnesszustand gibt es Dinge, die wir von außen nicht erkennen können. Wir haben am Beispiel von Christian Eriksen gesehen, wie entscheidend es ist, in solchen Situationen zu wissen, was zu tun ist. Darum ist es wichtig, das Thema in den Fokus zu rücken und darauf aufmerksam zu machen. Wir hoffen immer, dass so etwas nicht passiert. Aber wenn der Ernstfall eintritt, geht es darum, handlungsfähig zu sein.“
Chefarzt der Anästhesie Niels Rahe-Meyer gab unseren Jungs zunächst eine Einführung in das Thema Reanimation. Mit einigen wichtigen und einfachen Handgriffen ist es auch Laien möglich, im Notfall zu helfen und die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte zu überbrücken. Gerade die ersten Minuten nach einem Herzstillstand sind ausschlaggebend. Umso wichtiger ist es, schnell zu reagieren und die richtigen Handgriffe zu beherrschen.
Ähnlich sehen es auch unsere beiden Spieler Semih Sarli und Leo Weichert: „Im Sport dürfen wir das Thema nicht vernachlässigen. Es ist nicht so unwahrscheinlich, dass so etwas auch auf dem Fußballplatz passieren kann. Umso wichtiger ist es, dass jeder diese einfachen Handgriffe beherrscht. Deswegen können wir nur dazu aufrufen, dass noch viele Menschen an dieser Aktion teilnehmen.“
Die Verantwortlichen zeigen sich bislang zuversichtlich, dass der Weltrekordversuch gelingt. Jeder kann kostenlos im Franziskus Hospital teilnehmen. Insbesondere ab 16 Uhr ist eine Teilnahme auch ohne Anmeldung möglich. Gerade nachts und in den frühen Morgenstunden werden noch helfende Hände gesucht.
Alle Informationen zur Aktion findet ihr unter: www.rekordmitherz-nrw.de































