"Es fühlt sich bitter an!"

Kapitän Mael Corboz: „Wir haben zu wenig klare Torchancen kreiert. Es sind dann in der Summe zu wenige, um das Spiel zu gewinnen. Bochum hat die Qualität, aus wenig sehr viel zu machen. Das Gegentor killt uns dann etwas. Wir waren zu unsauber und zu ungenau, da müssen wir besser werden. Jeder von uns muss jetzt noch einen Schritt nach vorne machen, ich bin mir sicher, dass wir das hinbekommen. Kein Spiel in dieser Liga ist einfach, aber wir müssen Lösungen finden, auch wenn ich direkt nach dem Spiel noch nicht die passende habe. Wir dürfen uns nach 15 Spieltagen nicht zu verrückt machen. Jeder arbeitet daran, dass es besser wird.“
Jonas Kersken: „Es war ein ausgeglichenes Spiel, wir hatten auch in der ersten Halbzeit gute Chancen. In der zweiten Hälfte war es ein 50:50-Spiel, bei dem die Mannschaft gewinnt, die das erste Tor erzielt. Wir haben nach dem Gegentor alles probiert, aber es hat am Ende nicht gereicht. Wir haben in der Vergangenheit schon sehr viel zusammen erreicht, deswegen bin ich überzeugt, dass wir auch aus dieser Phase kommen. Jetzt gerade fühlt es sich aber sehr bitter an, auch der Weg zu den Fans, nach zwei Derby-Niederlagen hintereinander.“
Cheftrainer Mitch Kniat: „Wir haben zwei ausgeglichene Halbzeiten gesehen. Erst hatten wir eine hundertprozentige Chance in der ersten Hälfte, dann Bochum. Beide wurden nicht genutzt. Wir wollten es danach dominanter gestalten, es hat sich dann ein Spiel entwickelt, bei dem ein Treffer entscheiden würde. Wir müssen uns vorwerfen lassen, dass es wiederholt ein Spiel ist, in dem ein paar Prozente gefehlt haben. Wir müssen uns jetzt sammeln und kommende Woche im Heimspiel den Dreier einfahren.“

