Traditionsmannschaft Aktuelles

DSC-Traditionself verteidigt Titel beim Stadtwerke Legendenkick

Der Stadtwerke Legendenkick ging am Sonntag in die zweite Runde und erneut blieb der Pokal in Bielefeld. Vor rund 2.000 Zuschauern in der Seidenstickerhalle setzte sich die DSC-Traditionself gegen namhafte Konkurrenz durch und gewann das Turnier mit einem souveränen 6:2-Finalsieg gegen Bayer Leverkusen.

Auch Nico Luft, Direktor Vertrieb bei Arminia Bielefeld, zog ein positives Fazit: „Es ist schön zu sehen, wie gut der Stadtwerke Legendenkick angenommen wird. Die großartige Stimmung zeigt, wie nahbar und verbindend dieses Turnier ist. Ein Dank gilt auch den teilnehmenden Mannschaften, die in diesem Jahr wieder so tolle Teams gestellt haben und das Turnier zu dem machen, was es ist.“

Bereits in der Gruppenphase präsentierte sich Arminia in guter Form. In Gruppe B gewann der DSC zunächst mit 4:0 gegen den FC Schalke 04 und setzte sich anschließend mit 4:2 gegen Borussia Mönchengladbach durch. Damit zog die Traditionself als Gruppensieger ins Halbfinale ein.

David Ulm zeigte sich nach dem gelungenen Auftakt zufrieden: „Es fängt gut an und soll auch gut enden. Der Ehrgeiz ist immer noch da, auch wenn die Fitness natürlich nicht mehr die gleiche ist wie früher. Wir sind heute sehr gut besetzt, können viel wechseln und haben einfach Spaß, als Traditionsmannschaft zusammenzuspielen.“

In Gruppe A setzte sich Bayer Leverkusen durch, das mit einem 5:2-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf startete und sich später über ein 3:3 gegen den SC Paderborn ins Halbfinale kämpfte. Stefan Kießling, Ehrenspielführer von Bayer Leverkusen, zeigte sich erfreut: „Es macht Spaß in der Halle zu spielen. Wir hatten einen guten Auftakt mit dem Sieg. Bei allem Spaß, der dazugehört, will man natürlich auch gewinnen.“ Die Nachbarn aus Paderborn, die mit dem Trainer des Zweitligisten Ralf Kettemann antraten, gewann zudem mit 6:5 gegen Düsseldorf. Somit schied Fortuna in der Gruppenphase aus dem Turnier.

Im Halbfinale traf Arminia als Gruppensieger auf den SC Paderborn und setzte sich mit einem 6:2-Erfolg durch. Im zweiten Halbfinale gewann Bayer Leverkusen mit 6:3 gegen Borussia Mönchengladbach. Im Spiel um Platz drei setzten sich die Borussen nach einem 5:5 nach regulärer Spielzeit im Neun-Meter-Schießen mit 3:1 gegen den SC Paderborn durch. Marcel Jansen, ehemaliger Gladbach-Profi freut sich, mit vielen Weggefährten auf dem Hallenrasen zu spielen: „Bei uns sind auch viele ehemalige Profis mit dabei. Unser Kader ist gut durchmischt. Es macht Spaß und es ist wie ein Klassentreffen. Ein Wiedersehen mit vielen Menschen, mit denen man früher viele Bundesligaspiele miteinander oder gegeneinander bestritten hat.“

Im großen Finale sorgten die Arminia-Fans für eine stimmungsvolle Kulisse. Angetrieben von DSC-Gesängen dominierte der Gastgeber das Endspiel und gewann verdient mit 6:2 gegen Bayer Leverkusen.

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Neben dem Turniersieg durfte sich der DSC auch über mehrere individuelle Auszeichnungen freuen. Fatmir Vata wurde zum Spieler des Turniers gewählt, Dennis Eilhoff erhielt die Auszeichnung als Torwart des Turniers. Torschützenkönig wurde Ralf Kettemann (SC Paderborn) mit insgesamt sechs Treffern.

Der DSC ging mit einem hochkarätig besetzten Kader an den Start: Dennis Eilhoff, Sebastian Völzow, Markus Bollmann, Michael Wollitz, David Ulm, Nils Fischer, Fatmir Vata, Tom Schütz, Sebastian Hille, Christopher Nöthe, Sören Brandy, Arne Feick und Fabian Klos. Auf Marwin Studtrucker, Torschützenkönig des Vorjahres, musste krankheitsbedingt verzichtet werden.

Auch abseits des Spielfelds sorgten zahlreiche prominente Namen für Nostalgie. Beim FC Schalke 04 begleiteten unter anderem Klaus Fichtel, Rüdiger Abramczik, Dietmar Staff und Weltmeister Olaf Thon ihre Mannschaft. Thon erklärte: „Da wir heute so viele gute Spieler im Kader haben, spiele ich nicht mit. Zumal das Durchschnittsalter der Mannschaften rund 15 Jahre jünger ist, als mein eigenes. Es ist immer schön, wenn wir als Traditionsmannschaft zusammenkommen, das macht den Reiz aus.“ Nach zwei Niederlagen, 0:4 gegen Arminia und 2:4 gegen Borussia Mönchengladbach, schied Schalke bereits in der Gruppenphase aus.

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