Frauen und Mädchen Aktuelles

Frauen bei Leverkusen II

Anspruchsvolle Aufgabe für die Arminia-Frauen in der Regionalliga West: Am kommenden Sonntag, 3. September 2023, 13:30 Uhr, treten sie auswärts bei Bayer 04 Leverkusen II an. Gegen die Reserve der Bundesliga-Mannschaft wird vom Team von Cheftrainerin Annabel Jäger eine sehr gute Leistung notwendig sein, um zu punkten.

In die neue Saison starteten unsere Frauen mit einem 2:1-Heimsieg gegen den 1. FFC Recklinghausen. „Leverkusen II erwarte ich als taktisch und technisch starke Mannschaft. Der Unterbau ist oft die Vorbereitung auf die Bundesliga und da werden in der Regel die Spielsysteme 1:1 trainiert und im Spiel umgesetzt“, sagt Annabel Jäger. Die Bayer-Frauen holten zum Saisonauftakt ein 1:1-Unentschieden beim 1. FC Köln II.

Nach dem gelungenen Start vor einer Woche lag der Fokus im Training auf der Weiterentwicklung der eigenen Abläufe. Dabei helfen selbstverständlich die Erkenntnisse aus dem Recklinghausen-Spiel. Nach der 2:0-Halbzeitführung wurde es durch den Anschlusstreffer der Gegnerinnen nochmal spannend. Wichtig ist deshalb für Annabel Jäger: „Auf dem Platz müssen wir diszipliniert und konzentriert unser Spiel spielen. Vorne brauchen wir Mut und Spielfreude, um die Tore zu machen. Das ist die Grundlage, um auch in Leverkusen etwas mitzunehmen. Grundsätzlich haben wir eine gute Stimmung im Team. Im ersten Spiel haben wir nicht alles abgerufen, was wir draufhaben. Das wollen wir Sonntag ändern.“ 

Die vergangene Saison beendeten die Leverkusenerinnen auf Platz fünf. Sie haben sicherlich das Potenzial, erneut einen der vorderen Plätze einzunehmen, wenn auch im weiteren Saisonverlauf Spielerinnen des Bundesliga-Kaders in der Reserve Spielpraxis sammeln und zusätzliche Qualität einbringen können. Am Sonntag ist damit nicht zu rechnen, weil die neue Bundesliga-Saison noch nicht begonnen hat und sich die Teams gerade intensiv vorbereiten. Für Annabel Jäger ist im Spiel am Sonntag auch von Bedeutung, die eigene Leistungsstärke auf den Platz zu bekommen. Gegen Recklinghausen überzeugte insbesondere Samantha Herrmann. „Aber auch die erst 17-jährige Phine Ebert hat einen Sprung gemacht. Ansonsten zähle ich auf unsere Kapitäninnen Lisa Lösch und Jocelyn Hampel, die mit ihren Stärken ein Spiel entscheiden können.“

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