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„Diese Mannschaft lebt brutal“

Klare Aussagen und Meinungen nach dem 2:2 in Halle. Wir haben die Äußerungen der Verantwortlichen für Euch vor Ort eingesammelt.

Fabian Klos: „Nach unserem 2:2 war mein erster Gedanke, dass wir auf gar keinen Fall verdient gehabt hätten, das Spiel zu verlieren. Das 2:2 ist für uns mindestens mal verdient. Und zu unserer Mannschaft: Die Mannschaft lebt brutal, die lässt sich durch nichts unterkriegen. Das macht mich sehr, sehr stolz.“

„Wir machen alle Fehler. Das ist auch gar kein Problem. Jeder macht mal einen Fehler, Fußball ist eben ein Fehlerspiel. Ich mache heute den Fehler, dass ich den Elfmeter neben das Tor schieße. Das ist mein Fehler. Aber in der Regel-Schulung vor der Saison habe ich gelernt und gehört, dass nach einem Kopftreffer der Schiedsrichter abpfeifen muss. Das Spiel muss vom Schiedsrichter unterbrochen werden. Man darf sich ja als Spieler nicht allzu kritisch über die Schiedsrichter äußern. Nicht, dass ich noch eine Geldstrafe kriege. Das kann ich mir leider nicht leisten…“

„Ich bin bestimmt kein einfacher Typ auf dem Platz, ich lebe von meinen Emotionen. Ich handele mir aufgrund meiner Emotionen auch mal eine Gelbe Karte ein, das nehme ich alles in Kauf. Sich dann aber draußen hinzustellen und zu sagen, es wäre ein Hüfttreffer gewesen, ist das eine. Und mir dann noch vom 4. Offiziellen sagen zu lassen: `Aber der Schiedsrichter hat Dich doch gefragt, ob Du Behandlung brauchst?` Wie soll ich das in der laufenden Spielsituation hören, wahrnehmen und noch darauf antworten? Aues Trainer Pavel Dotchev hat vor einer Woche was Richtiges gesagt: An der Kommunikation untereinander müssen wir alle, nicht nur die Schiedsrichter, miteinander arbeiten.“

Max Großer: „Heute wäre auf jeden Fall ein Sieg drin gewesen, das war auch unsere Zielsetzung. Wir hatten auch die Chancen dazu, um hier zu gewinnen. Trotzdem müssen wir auch konsequenter im Verteidigen sein. Das gilt für alle Mann. Wir müssen nach einem Führungstreffer einfach mal die Null halten über eine längere Zeit.“

Mitch Kniat: „Ich glaube, wenn man das Spiel gesehen hat, geht das Ergebnis schon in Ordnung, auch wenn ein paar Entscheidungen nicht in unsere Richtung gefallen sind. Aber: Wir heulen nicht rum! Sondern wir müssen jetzt gucken, dass wir noch dominanter spielen, noch mehr Torchancen herausspielen, damit es halt noch öfter beim Gegner klingelt.“

Zur Szene vor dem 1:1: „Ich rege mich nicht auf, ob es ein Foulspiel ist oder nicht, weil das entscheidet ja ein Schiedsrichter. Was mich aufregt, ist die Aussage, dass Fabi an der Hüfte getroffen wird. Keine Ahnung… Das habe ich aus 40 Metern gesehen, dass es auf keinen Fall an die Hüfte geht. Wenn man Fabi kennt, weiß man auch, dass er nicht bei jeder Kleinigkeit liegen bleibt. Deswegen ist die Entscheidung in meinen Augen natürlich nicht gerade optimal.“

Sreto Ristic (Cheftrainer Hallescher FC): „Wir haben heute das auf den Platz gebracht, was uns zuletzt gefehlt hat, also dieses Mannhafte. Wir haben uns gewehrt, aber dazu darf man das Fußballspielen nicht vernachlässigen. Das war heute schon sehr gut, auch wenn das Ergebnis, wenn man so nah am Sieg dran war, einen unzufrieden zurücklässt.“

 

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