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„Die Zeit bei Arminia war unfassbar schön“

Für die 37. Folge des Arminia-Podcasts hat sich Ex-Armine Alexander Schwolow Zeit genommen, um mit uns über alte Zeiten, neue Herausforderungen, den kommenden Gegner und Vaterfreuden zu reden. In dem kurzweiligen Gespräch bewies Alex ein großes Herz für den DSC und präsentierte sich gewohnt sympathisch.

Alexander Schwolow, auch „Schwolli“ genannt, hat bei Arminia Bielefeld vor sechs Jahren eine unglaublich erfolgreiche Saison erlebt: Nicht nur schaffte der DSC damals den erneuten Aufstieg in die 2.Bundesliga, auch im DFB-Pokal kam die schwarz-weiß-blaue Elf sehr weit. Eingeprägt hat sich bei Alex vor allem der Besuch im Rathaus, nachdem die Meisterschaft der 3.Liga eingetütet werden konnte. „Die Feierlichkeiten auf dem Balkon zum Aufstieg waren sehr besonders, das werde ich nie vergessen. Beeindruckt hat mich dabei vor allem der Blick auf die Fans. Du konntest die ganze Straße runtergucken, es war kein Ende in Sicht“, schwärmt der 28-Jährige noch heute bei dem Gedanken an seine Zeit beim DSC.

Doch nicht nur fußballerisch war sein Jahr durch und durch von schönen Erlebnissen geprägt, auch die Stadt und die Menschen hat der Neu-Berliner auch hinsichtlich seiner neuen Heimat sehr zu schätzen gelernt. „In Berlin ist es ziemlich anonym, da kann man sich, unabhängig davon, wer man ist, relativ frei bewegen. Natürlich wird man hin und wieder erkannt, aber das habe ich in Bielefeld anders wahrgenommen, da haben einen die Leute schon öfter angesprochen“, so Schwolow, dem vor allem die Herzlichkeit der Ostwestfalen im Gedächtnis geblieben ist.

Angesprochen auf seine alte Wirkungsstätte erzählt uns „Schwolli“ außerdem, was den SC Freiburg seiner Meinung nach besonders macht. „Die gute Jugendarbeit hat den Verein schon immer ausgezeichnet. Dort werden die ‚Rohdiamanten‘ geschliffen, sodass noch junge Spieler bereits in der Bundesliga auflaufen können. Zudem kennt sich das Trainerteam in- und auswendig, und das schon seit vielen Jahren. Zwar herrscht dort auch die normale ‚Bundesliga-Stimmung‘, aber es geht trotzdem sehr bodenständig und familiär zu“, berichtet der gebürtige Hesse und lobt vor allem Cheftrainer Christian Streich für seinen Ehrgeiz und seine Akribie.

Dass Alex im Gespräch bei bester Laune war, dürfte wohl nicht nur am aktuellen Derbysieg mit Hertha BSC gegen Union Berlin gelegen haben, sondern auch der noch jungen Vaterschaft des gebürtigen Wiesbadeners. Vor sechs Wochen kam seine Tochter zur Welt, seitdem läuft daheim so einiges anders. „Mein Leben hat sich schon ein wenig verändert, wenn auch auf eine sehr schöne Art. Trotzdem habe ich die ersten Wochen nachts im Gästezimmer verbracht, um für das Training fit zu sein“, schmunzelt „Schwolli“ und deutet dabei gleichzeitig auf die Bedeutung einer guten Konzentrationsfähigkeit hin, die ihm somit erhalten geblieben ist.

Welche Spuren ein Ausflug zum Ballermann bei Alex hinterlassen haben, was er an Freiburgs Nils Petersen schätzt und wo er mit Stefan Ortega Moreno „unwissentlich“ zusammen im Urlaub war, hört ihr in der aktuellen Folge des Arminia-Podcasts (auf Spotify, iTunes und SoundCloud). Wir wünschen viel Spaß beim Hören!

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