"Die Niederlage wirft uns nicht um!"

Rund 13.000 Eintrittskarten sind für das erste Heimspiel des Jahres verkauft. Die Stadiontore öffnen am Mittwoch (24. Januar) um 17:30 Uhr. Dann können auch an den Tageskassen Karten erworben werden. Aus Ulm erwarten wir rund 50 bis 80 Gäste.
In Vorbereitung auf das Spiel äußert sich Mitch Kniat über…
… die Aufarbeitung der Niederlage in Münster: „Insgesamt war ich nach der Partie natürlich sehr negativ und emotional, denn es war eine bittere Niederlage. Aber wir haben uns in der Analyse einige Szenen aus dem Spiel angeschaut. Und ich muss sagen, dass ich mit den ersten 60 bis 70 Minuten sehr zufrieden war. Wir haben den Gegner dominiert und taktisch ist vieles aufgegangen. Wenn wir in der zweiten Halbzeit die zwei oder drei Topchancen nutzen, bin ich mir sicher, dass wir das Spiel gewinnen. Trotzdem müssen wir uns über die letzten 15 Minuten unterhalten, die am Ende sehr kopflos waren. Ich lasse aber auf die Jungs nichts kommen, sie haben alles versucht und geackert. Es war nur leider sehr wild, das müssen wir abstellen und mit etwas mehr Plan agieren. Wir haben den großen Vorteil, in dieser Englischen Woche sofort wieder spielen zu müssen. Und ist sehe uns gut vorbereitet für Ulm.“
… die Sorge vor einem Fehlstart: „Ich mache mir keine Sorgen. Trotzdem müssen wir der Realität ins Auge schauen und wissen, dass es nur fünf Punkte nach unten sind. Das gehört zur Wahrheit dazu. Ich bin aber von unserem gemeinsamen Plan völlig überzeugt. Deswegen bin ich mir auch sicher, dass wir in den kommenden Spielen wieder dominant auftreten werden.“
… die Stärke des Aufsteigers und den kommenden Gegner SSV Ulm: „Vor der Saison habe ich sicher nicht geglaubt, dass sie so stark sein werden. Aber natürlich haben wir gesehen, dass es eine Mannschaft mit einem sehr guten Plan ist, die immer ihr Spiel durchzieht, egal wer der Gegner ist. Sie treten als Einheit auf, haben einen guten Trainer und setzen es gut um. Deswegen hat es mich nach dem Hinspiel nicht mehr überrascht.“
… das Personal: „Alle, die gespielt haben, sind auch morgen wieder Kandidaten für die Startelf. Das gilt auch für Thaddäus Momuluh. Er hat in Münster genau das gezeigt, was wir von ihm erwartet haben: Tempo, Dribbling, schneller Abschluss. Er nutzt seine Geschwindigkeit und spielt ohne viele Haken. Über seine Schwalbe haben wir gesprochen, das wird sicher nicht noch einmal passieren. Wer statt Mael Corboz in die Startelf rückt, kann ich noch nicht sagen. Aber bis auf Noah Sarenren Bazee sind alle Spieler fit und können in den Kader rücken. Das gilt auch für Gerrit Gohlke.“

