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"Die Niederlage ist sehr bitter"

Nach der 1:3-Niederlage gegen SV Elversberg äußern sich Kapitän Mael Corboz, Maximilian Bauer, Jonas Kersken und Cheftrainer Mitch Kniat vor den Mikrofonen der Medienvertreter. Wir haben die Stimmen für Euch zusammengefasst.

Mael Corboz: „Wenn du gegen eine spielstarke Mannschaft in Unterzahl spielst, ist es extrem schwierig. Die erste Halbzeit war in Ordnung, es war noch alles drin und wir hatten unsere Situationen, die wir besser nutzen müssen. Beim Gegentor kommt Elversberg zu einfach durch. Sie haben natürlich enorme Qualität, trotzdem müssen wir das in dieser Liga besser verteidigen. Gegen so einen Gegner musst du dann auch leiden. Sie stehen nicht umsonst so weit oben. Für die zweite Halbzeit hatten wir uns viel vorgenommen und wollten Druck machen, aber zu zehnt ist das deutlich schwieriger. Die rote Karte war unglücklich, Marvin hat das natürlich nicht mit Absicht gemacht. Er gibt immer alles für die Mannschaft.“

Maximilian Bauer: „Es ist eine verdiente Niederlage. Nach der Halbzeit wollten wir nochmal alles reinwerfen. Die rote Karte war dann natürlich der Knackpunkt. Für mich ist Elversberg mit dem Ball die beste Mannschaft in der 2. Liga, das haben wir heute leider nicht unter Kontrolle bekommen. Wenn man viel hinterherläuft, fehlen einem irgendwann die Kräfte nach vorne. Elversberg war sehr sicher am Ball und hat kaum Fehler gemacht, deshalb hat es für uns heute nicht gereicht.“

Jonas Kersken: „In der ersten Halbzeit wollten wir kompakt stehen, unsere Chancen nutzen und hinten sauber verteidigen. Dann geraten wir in Rückstand und bekommen in der zweiten Halbzeit die rote Karte. Dann wird es gegen so eine Mannschaft extrem schwierig, noch etwas mitzunehmen. Jetzt haben wir eine Woche Pause, genug Zeit das zu verdauen und dann wieder Vollgas zu geben. In den letzten Jahren haben wir als Mannschaft viel zusammen durchgemacht. Auch dieses Mal werden wir das gemeinsam angehen und nicht aufgeben. Wir werden alles dafür tun, im nächsten Spiel wieder zu punkten.“

Mitch Kniat: „Elversberg ist richtig gut ins Spiel gekommen. Nach etwa zehn Minuten hatten wir nach einem Einwurf eine gute Chance, dazu noch ein paar weitere Möglichkeiten, die wir nicht konsequent zu Ende bringen. Insgesamt war Elversberg heute aber das dominantere Team. Mit dem Gegentor in der ersten Halbzeit wurde es für uns schwieriger, und die rote Karte hat das Spiel dann entscheidend beeinflusst. Wir haben trotz des 0:3-Rückstandes alles investiert und bis zum Ende alles versucht. Die Niederlage ist sehr bitter. Ich kann meiner Mannschaft aber keinen Vorwurf machen, sie hat alles reingeworfen. In Unterzahl war es am Ende einfach extrem schwer.“

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