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„Die Mannschaft ist richtig cool!“

Neuzugang Henri Koudossou ist erst seit knapp drei Wochen beim DSC. Für den Rechtsverteidiger ist das Trainingslager in Kiens die erste längere gemeinsame Zeit mit seiner neuen Mannschaft und damit die perfekte Gelegenheit, seine Mitspieler noch besser kennenzulernen. Wir haben ihn dabei begleitet.

„Die Mannschaft ist richtig cool, die Jungs machen es mir sehr leicht, mich zu integrieren. Es fühlt sich für mich überhaupt nicht so an, als wäre ich erst seit so kurzer Zeit hier“, berichtet der 26-Jährige. Ende Juni wechselte der Rechtsverteidiger vom FC Augsburg an den Teutoburger Wald. In Bielefeld traf er direkt auf einen alten Bekannten: Maximilian Bauer. „Es ist schon das vierte Trainingslager, das ich mit ihm zusammen mache. Über die Jahre gewöhnt man sich an seine Art“, sagt Koudossou mit einem Lächeln.

Dass in der Saisonvorbereitung hart gearbeitet wird, gehört für die Profis zum Alltag. Gepaart mit sommerlichen Temperaturen von rund 30 Grad fühlt sich jede Einheit noch einmal intensiver an, zumal in Kiens meist zweimal täglich trainiert wird. „Heute war brutal anstrengend. Aber solche Einheiten gehören dazu und machen auch Spaß.“ Auch die täglichen Fahrten mit dem Fahrrad zum Trainingsgelände sind für den Neuzugang inzwischen zur Routine geworden: „Am Anfang dachte ich, dass der Weg wirklich weit ist. Mittlerweile genieße ich die Fahrt sogar. Es ist einfach wunderschön hier. Der Rückweg ist zwar bergig, aber danach springen wir in den Fluss und kühlen uns ab – das ist perfekt.“

Während er mit Maximilian Bauer bereits mehrere Trainingslager erlebt hat, teilt er sich das Zimmer diesmal mit Jannik Rochelt. „Mit Jannik ist es total entspannt. Bisher hatten wir auch nur eine kleine Unstimmigkeit. Er hatte heute Mittag einen Mittagsschlaf gemacht, aber die Vorhänge nicht zugemacht. Dann habe ich die Musik laut aufgedreht und ihn leider geweckt. Es ist bei einer leichten Ermahnung geblieben“, erzählt Koudossou schmunzelnd.

Zum Abschluss eines Trainingstages gehört für den Außenverteidiger ein festes Ritual: „Die Spiele am Abend sind sehr wichtig. Das lenkt ab und man sitzt mit den Jungs zusammen. Meistens spielen wir Karten. Diese Runden gehören einfach dazu und machen richtig Spaß.“

Bis zum Ende des Trainingslagers stehen für Henri Koudossou und die Mannschaft noch einige intensive Einheiten auf dem Programm. Beste Voraussetzungen also, um sportlich weiter zusammenzuwachsen und auch abseits des Platzes als Team noch enger zusammenzurücken.

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