Die Arminis trainieren mit den Profis

93 fußballbegeisterte Vereinsmitglieder im Alter von 8 bis 14 Jahren wurden ausgelost dort zu trainieren, wo sonst nur die DSC-Profis schwitzen – auf den Trainingsplätzen an der Friedrich-Hagemann-Straße. Unter Profi-Bedingungen erlebten die Nachwuchsfans einen actionreichen Nachmittag ganz im Zeichen des Fußballs, während die Eltern am Spielfeldrand zuschauen und die Fortschritte live miterleben konnten.
Das abwechslungsreiche Training bot an insgesamt acht Stationen jede Menge Spaß und wichtige Lerneinheiten. Bei Isaiah Young stand ein schnelles Fünf-gegen-Fünf im Funino-Stil auf vier Tore im Fokus, während nebenan bei Eyyüb Yaşar im intensiven Zwei-gegen-Zwei auf dem Kleinfeld sowohl das Angreifen als auch das Verteidigen trainiert wurden. Till Wegener schulte schnelle Wechsel und wenig Ballkontakte vor dem Abschluss. Um den Torerfolg drehte es sich auch bei Philip Hildesheim, der beim klassischen Torwartschießen genaue Abspiele, Defensivabläufe und präzise Abschlüsse forderte.
Auch die Technik kam an diesem Tag keineswegs zu kurz: Torwarttrainer Steffen Süßner nutzte einen Rebounder, an dem die Kinder die direkte Ballmitnahme nach dem Abpraller und den anschließenden Torschuss verfeinerten. Einen koordinativen Parcours hatte Daniel Richter aufgebaut, bei dem der Ball zunächst im Slalom um Alu-Männchen geführt und Hürden übersprungen werden mussten, bevor der Ball im Netz landete. Benjamin Boakye setzte ebenfalls auf ein temporeiches Dribbling durch einen Parcours mit direktem Torabschluss. Abgerundet wurde der Trainingstag von Jonny Grodowski, der ein klassisches Spiel gegeneinander begleitete, dabei flexibel als Keeper oder Feldspieler einsprang und den Nachwuchs durchgehend mit wertvollen Tipps coachte.
Damit der Ablauf reibungslos funktionierte, übernahm Co-Trainer Sirus Motekallemi die sportliche Gesamtkoordination. Mit der Pfeife im Mund und der Uhr im Blick achtete er penibel darauf, dass die Kleingruppen exakt nach sieben Minuten die Station wechselten. Durch dieses Rotationsprinzip kam garantiert keine Langeweile auf und alle Arminis bekamen die Chance jede Übung zu absolvieren und zeitgleich jeden einzelnen Profi persönlich kennenzulernen. An der letzten Trainingsstation hatten sie zudem Zeit ihren Profi-Trainer mit Fragen zu löchern. Zum Abschluss kamen dann noch mal alle Profis und Arminis zusammen für Autogramm und Fotowünsche. Das Highlight seines Arminis-Tages fasst Mael in einem Satz zusammen: „So viele Profis auf einmal kennenzulernen und mit ihnen gemeinsam Fußball spielen zu können“.











































