Profis

Der SSV Jahn boxt sich durch

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ging der SSV Jahn 1898 Regensburg e.V. aus der Fusion dreier anderer Regensburger Vereine hervor. Waren zu Gründerzeiten die Boxer das Aushängeschild des Vereins, änderte sich dies ab den 1930er Jahren zugunsten der Fußballer. Dies hat sich bis heute nicht geändert – im Gegenteil.

Seit 2017 spielt der SSV Jahn in der zweiten Bundesliga. Nach dem Aufstieg aus der Regionalliga Bayern in die zweite Liga hatten wohl die wenigsten vermutet, dass sich die Regensburger lange in Liga zwei halten werden. Unter dem damaligen Trainer Achim Beierlorzer und Sport-Geschäftsführer Christian Keller konnte sich der Jahn aber mehr als nur etablieren, zeigte Woche für Woche und Monat für Monat gute Leistungen und sich damit als ebenbürtiger Sparringspartner im Profifußball und geht inzwischen in seine sechste Zweitligasaison.

In der vergangenen Saison starteten die Regensburger furios: Am achten Spieltach winkte der Jahn vom ersten Tabellenplatz. Danach wurde es aber etwas holpriger – der SSV musste den einen oder anderen Rückschlag verkraften. Zwischenzeitlich sogar auf dem Relegationsplatz angekommen und einigermaßen in den Seilen hängend, fingen sich die Regensburger um Cheftrainer Mersad Selimbegovic und konnten die Saison auf dem 15. Tabellenplatz abschließen.

In der ersten Runde der aktuellen Saison gelang dem Jahn dann aber gleich mal ein Sieg. Das Heimspiel gegen den leicht favorisierten SV Darmstadt gewannen die Regensburger mit 2:0 – nach handgestoppten 17 Sekunden traf Neuzugang Joshua Mees zum 1:0, Andreas Albers setzte gegen den SVD mit seinem 2:0 in der 67. Minute den Schlusspunkt unter eine starke Leistung. Es ist also - wie vor jeder Begegnung mit dem Jahn - nicht davon auszugehen, dass die Regensburger auch nur in irgendeiner Form das Handtuch werfen.

 

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