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"Das Mannschaftsgefühl ist wirklich sehr gut"

Leon Schneider steht symbolisch für die gute Konstanz in unserer Defensive. Seine bisherigen 38 Einsätze dokumentieren seine sehr gute Bilanz. Wir haben mit ihm über die Saison und das positive Mannschaftsgefüge gesprochen.

Eigentlich ist es ganz einfach: Spielt Leon Schneider für unsere Arminia, geht’s meistens gut aus. Bei den 13 Partien, die unsere Arminia zu Null gespielt hat, war der 24-Jährige zehnmal in der Startelf. Auch an der sensationellen Erfolgsgeschichte im DFB-Pokal hat Leon kräftig mitgeschrieben. Bei den Siegen gegen Hannover 96, Union Berlin, den SC Freiburg, Werder Bremen und Bayer Leverkusen hat er die Abwehr zusammengehalten und einen super Job erledigt. Bis auf das Spiel gegen Hannover auch jeweils über die volle Distanz.

Für Leon sind die Erfolge in dieser Saison keine Raketen-Wissenschaft, sondern haben einen ganz einfachen Grund: „Wir bringen eine unfassbare Intensität auf den Platz. Das macht es den Gegnern sehr schwer. Unsere Abläufe haben sich mittlerweile so automatisiert, dass wir da kaum zu schlagen sind“, betont der ehemalige U-19-Nationalspieler. Aber auch die Automatismen im Spiel sind ein wesentlicher Faktor, dass es so gut läuft. „Jeder weiß einfach was er zu tun hat und kann sich auf die anderen verlassen. Das Mannschaftsgefühl ist wirklich sehr gut“, beschreibt Leon Schneider die aktuelle Situation. „Wir haben vor dieser Saison gute Jungs dazubekommen und sind dadurch eine noch bessere Einheit geworden. Viele hatten die Abläufe schon drin und konnten die weitergeben“, erklärt der Abwehrspieler.

Doch nicht die Abläufe greifen fast perfekt ineinander, für Leon Schneider ist ein weiterer Punkt ausschlaggebend, dass es in allen Wettbewerben dermaßen gut läuft: „Wir können uns blind vertrauen, jeder gibt alles fürs Team. Bei uns verteidigen alle mit, von vorne bis hinten ist jeder Spieler eingespannt.“ Das ist vor allem in den vergangenen Partien klar erkennbar und erklärt auch die großartige Homogenität innerhalb des Kaders. 

Gibt es denn trotz der starken Leistungen noch ein Gefühl von Nervosität beim gebürtigen Eisenhüttenstädter? „Eine gewisse Aufregung ist immer vorhanden. Sobald das Spiel aber anfängt, sind wir total fokussiert in unserer Rolle. Nicht so viel nachdenken, sondern einfach nur Fußball spielen ist das, was uns Spaß macht. Auf dem Platz vertraue ich total auf meine Leistung, das hilft mir dabei.“ Mit seinen 24 Jahren ist der gelernte Innenverteidiger stets sachlich, ruhig und extrem routiniert. Sicherlich auch ein Grund dafür, dass sich unser Cheftrainer Mitch Kniat 100-prozentig auf seinen Verteidiger verlassen kann und ihm deshalb auch jede Aufgabe zutraut.

Aufgrund der Erfolge im DFB- und im Westfalenpokal hat unsere Arminia bundesweit mit die meisten Pflichtspiele absolviert. Ein Kraft- oder Ausdauerproblem sieht Leon Schneider aber überhaupt nicht. Denn er betont, „dass wir alle extrem fit sind“. Und verteilt gleich dabei ein Lob an den Trainerstab: „Neben einem guten Matchplan sorgt das Team hinter der Mannschaft nicht nur für unsere Regeneration, sondern plant eben auch die Intensität der Einheiten sehr gut. Man merkt das Pensum schon, aber dadurch, dass wir immer von Spiel zu Spiel schauen, sehen wir gar nicht so sehr den langen Weg, wir machen einfach immer weiter.“

Auf und abseits des Platzes spielt Leon eher ungerne die Hauptrolle. „Ich glaube ich bin ein Typ, auf den man sich verlassen kann. Ich muss aber nicht unbedingt im Vordergrund stehen, sondern versuche das Team über meine Leistung auf dem Platz bestmöglich zu unterstützen. Wenn ich auf dem Platz stehe, versuche ich alles zu geben.“ 

Und das gelingt Leon Schneider bisher beeindruckend konstant!

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