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„Das kann ein wichtiger Punkt sein“

Die Stimmen nach dem Heimspiel (1:1) gegen den 1. FC Köln.

Bryan Lasme:
"Ich habe zuletzt immer wieder individuell mit Sebastian Hille an meinem Abschluss gearbeitet. Und heute auf dem Weg zum Stadion hat er mir gesagt, dass heute mein Tag sei, an dem ich mein Tor mache. Und so war es auch! Deshalb habe ich mit ihm gejubelt."

Amos Pieper:
"Es sind jetzt einfach schon einige Spiele gewesen, die wir hätten gewinnen können. Das kann ein wichtiger Punkt sein, deshalb ist das heute okay. Mehr aber auch nicht. Das ist auf keinen Fall zweitklassig. Wir alle wissen, was wir können. Wir arbeiten jede Woche dafür, dass wir noch kaltschnäuziger werden. Gerade wenn es um Tore schießen geht, hilft es nicht viel, wenn man zu viel darüber nachdenkt und genau das können wir noch besser machen.

Es ist gut, dass wir den Punkt geholt haben, doch es wäre uns allen auch ein bisschen egaler, wenn wir nun nicht schon öfters in der Saison das Gefühl gehabt hätten, dass mehr drin gewesen wäre - wie zum Beispiel gegen Frankfurt, Hoffenheim, Wolfsburg oder auch heute. Wenn ich zurückdenke, ist es natürlich bitter, dass heute nicht noch drei Punkte rausgesprungen sind, aber es hilft uns auch nicht, zu zweifeln und zu grübeln."

Manuel Prietl:
"Wenn wir drin bleiben wollen, dann brauchen wir mehr Tore und Siege. Aber das war ein gutes Spiel heute, das sollte uns Selbstvertrauen geben. Das tut weh, aber man hat gesehen, dass die Mannschaft lebt. Die letzten vier Spiele haben gezeigt, dass Arminia lebt und dass wir einfach weiter machen und daran arbeiten müssen – dann gewinnt man auch mal so ein Spiel. Ich glaube Köln kann gut damit leben, wir nicht - heute hätten wir uns mehr verdient.

Wenn du unten drin bist, sagt man ja immer, dass es nicht so passt. Am Ende kommen wir aber zu den Chancen und das ist ein ganz wichtiger Punkt. Wenn wir da nicht hinkommen würden, hätten wir glaube ich große Sorgen. Wir kommen da aber hin und daher ist das hoffentlich nur noch eine Frage der Zeit.“

Eine Saison geht bis zum 34. Spieltach. Man darf einfach nicht aufhören. Wir haben 14 Spiele gespielt und die Tabelle lügt nicht, aber wir kommen da nur gemeinsam heraus. Wir müssen einfach den Weg weitergehen, den wir die letzten drei bis vier Wochen eingeschlagen haben.

Wir haben eine junge Mannschaft und einen starken Umbruch – das ist ein Lernprozess und kommt von Spiel zu Spiel. Wir müssen in dieser Saison schnell lernen. Dass nach 14 Spieltagen zehn Punkte zu wenig sind, wissen wir. Wir wollen mindestens auf den 15. Platz und da müssen wir Woche für Woche arbeiten. Wir sind jetzt gut dabei, da wäre es nicht angebracht, Schlechtes zu suchen. Irgendwann gibt es so ein Kackspiel, wo der Ball plötzlich im Tor landet und wir gewinnen. Den Dreier brauchen wir einfach."

Frank Kramer:
"Ich denke, wir sind nach dem frühen Rückstand gleich wieder zurück gekommen. Die Mannschaft hat Charakter gezeigt. Sie haben gedrückt, gedrängt und Chancen heraus gespielt. Wir haben den ein oder anderen Abschluss nicht zu Ende gespielt, obwohl es in der Luft lag. Doch wir erarbeiten jeden einzelnen Punkt hart, wie es heute auch jeder gesehen hat. Mit der Leistung und der Intensität hätten wir den Fans gerne den ersten Heimsieg geschenkt. Aber jeder Fan, der heute nach Hause geht, wird gesehen haben, dass jeder einzelne Spieler sein Herz auf den Platz gebracht hat und wird es uns deshalb nachsehen, dass wir nur diesen Teilerfolg erzielt haben."

Steffen Baumgart (Trainer, FC Köln):
"Wir haben heute glücklich einen Punkt geholt. Ich glaube, dass wir auf eine Mannschaft getroffen sind, die komplett den Abstiegskampf angenommen hat und dann nicht nur gekämpft, sondern auch guten Fußball gespielt hat. Bielefeld hat uns in vielen Bereichen den Schneid abgekauft und wir haben es nicht geschafft, unser Spiel nach vorne umzusetzen. Am Ende muss man sagen - auch wenn es vom einen oder anderen vielleicht nicht so gesehen wurde -, dass die Jungs sehr gut verteidigt und sich in alles reingeworfen. Heute hatten wir das Quäntchen, dass der Ball eben nicht in jeder Situation noch aufs Tor gegangen ist. Wir haben heute glücklich einen Punkt geholt.

Die Intensität hat bei uns heute nicht gefehlt, weil man hier ansonsten mit 1:3 den Arsch voll kriegt. So hätten wir hier letzte Saison verloren. Die Jungs habe nicht gut gespielt, aber sie haben sich gewehrt, sonst kannst du so ein Spiel nicht bestehen. Wir haben offensiv zu zögerlich agiert. Wir schaffen es nicht jede Woche eine Topleistung zu bringen. Jedes Spiel müssen wir von Anfang an hart arbeiten. Wir waren heute nicht so gut, wie wir es hätten sein können oder sein müssen, um mehr mitzunehmen."


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