"Das ist etwas besonderes!"

Mit Ankunft der Mannschaft und der ersten Trainingseinheit am späten Sonntagnachmittag zeigten sich um die 25 Fans am Gelände des ASV Kiens: „Viele von ihnen waren bereits im vergangenen Jahr dabei. Dass sie jetzt wieder da sind, ist ganz und gar nicht selbstverständlich, zeigt aber, dass es ihnen hier gefallen hat“, erklärt Thomas Brinkmeier, Fanbeauftragter des DSC, und ergänzt: „Bis zum Ende der Woche wissen wir, dass auch noch deutlich mehr werden. Diese Rückmeldungen haben wir schon frühzeitig bekommen.“
Und schon bei der Auftaktpressekonferenz am Montag zeigte sich, dass das Angebot wohlwollend angenommen wird. Denn im Mannschaftshotel hatten die mitgereisten Fans die Gelegenheit, zum einen die Räumlichkeiten zu besichtigen und zum anderen während der Pressekonferenz Fragen an den Cheftrainer Mitch Kniat sowie an die Spieler Max Großer und Stefano Russo zu stellen. Insbesondere Russo stellte dabei heraus, dass er so viel Zuspruch in der Ferne nicht normal findet: „Die ganzen Fahnen und Logos hier zu sehen fühlt sich einfach heimisch an. So etwas kann man als Spieler nicht erwarten, umso weniger so weit weg von der Heimat. Das ist etwas besonderes für uns.“
Mit insgesamt 27 Armininnen und Arminen ging es am Dienstag rauf auf die Moarhofalm im Pustertal. Eine Herausforderung bei knappen 30 Grad und Sonne. Entschädigt wurden alle Beteiligten mit einer hervorragenden Aussicht aus 2.000 Metern über NN.
Die beste Gelegenheit, mit Mannschaft, Staff und Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen, gab es nicht nur rund um die zahlreichen Trainingseinheiten, sondern speziell am gemeinsamen Fanabend. Nach einer kurzen Fragerunde mit Mitch Kniat und Mael Corboz mischten sich im ersten Teil jeweils drei Spieler unter die acht Fangruppen, um Fanclubs, Kneipen, Traditionen und Rituale kennenzulernen. Im zweiten Teil hatten die acht Fangruppen die Aufgabe, jeweils einen Neuzugang zu interviewen und allen Gästen vorzustellen. Brinkmeier: „Wir haben uns auf die Fahne geschrieben, mit den Fans noch enger zusammenzurücken. Arminia ist nahbar, erlebbar und bodenständig. An solchen Abenden können wir Barrieren abbauen und Nähe schaffen. Der ungezwungene Rahmen und die lockere Stimmung helfen dabei ungemein.“
Übrigens besuchten den DSC nicht nur Arminen aus der Heimat. Mit Roland Hamann und Bernhard Dötterl besuchten die beiden Gründungsmitglieder des Fanclubs „Südtirol Arminen“ die Mannschaft bei der morgendlichen Einheit am Freitag im Hotel. Während Roland dem Sportclub durch seinen langjährigen Besitz einer Dauerkarte dem DSC ohnehin verbunden ist, führt Bernhard das Hotel „Zum Tiroler Adler“ im Dorf Tirol und konnte mittlerweile auch seine Familie für unsere Vereinsfarben überzeugen.
Abgerundet wurden die Fanaktivitäten mit einem gemeinschaftlichen Kick am Trainingsgelände des ASV Kiens. Mit 24 aktiven Fußballerinnen und Fußballern, unter ihnen auch DSC-Schatzmeister und Vizepräsident Rainer Kobusch sowie der Vorsitzende des DSC-Ehrenrates, Michael Fredebeul. Kurz vor einem heftigen Regenschauer, der dafür sorgte, dass das Training der Profis ausfiel, ging die Partie Unentschieden aus, hinterließ aber viele glückliche und freudige Gesichter.
Dass zu den Testspielen am Mittwoch und Samstag unabhängig der Mitgereisten jeweils so viele weitere Zuschauer kamen, die ihren Urlaub entweder passend buchten oder unterbrachen, zeigt die besondere Beziehung vieler Menschen „Die Woche in Kiens war ein voller Erfolg. Wir hatten tolle Gespräche, Events und gemeinsame Stunden rund um die Einheiten der Profis herum. Es freut uns sehr, dass das Angebot so gut angenommen wurde und dass wie wiederkehrende Gruppen, aber auch neue Gesichter begrüßen durften“, zieht Brinkmeier ein durchweg positives Fazit.





































































































