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Cottbus zu Gast in der SchücoArena

Am Sonntag, 16. August, empfängt der DSC FC Energie Cottbus zum ersten Heimspiel der Saison in der SchücoArena. Der Aufsteiger besiegte Hannover 96 mit 3:1 und reist nun mit Rückenwind nach Bielefeld. Was euch vor der Partie gegen die Lausitzer sonst noch erwartet, erfahrt ihr hier.

So sieht es aktuell aus: Als Aufsteiger hat Energie Cottbus direkt am ersten Spieltag ein Ausrufezeichen gesetzt: Mit einem 3:1-Heimerfolg gegen Hannover 96 blieben die drei Punkte in der Lausitz. Was im Ergebnis nach einer klaren Sache aussah, spiegelte sich allerdings nicht in der Statistik wider: 10:4 Torschüsse, 7:1 Großchancen und xG-Wert von 2,72 zu 1,41 standen am Ende auf der Habenseite für die Niedersachsen. Für Cheftrainer Claus-Dieter Pele Wollitz war es dennoch ein Einstand nach Maß. 

Face to face: Ähnlich wie gegen Karlsruhe weiß unser Trainer auch gegen Cottbus wie sich Siege anfühlen. Im Oktober 2009 gab es ein 2:0 im heimischen Stadion, an dem Olli Kirch seinen Anteil hatte, bevor er in der 87. Minute gegen Besart Berisha ausgewechselt wurde. Trainer auf der Cottbuser Seite war damals genauso wie heute: Claus-Dieter Wollitz! Im internen Trainerduell führen wir also mit 1:0.

In den bisherigen zwölf Heimspielen gegen Energie Cottbus haben wir ansonsten knapp die Nase vorn: Fünf Siege, drei Unentschieden und vier Niederlagen. Sicherlich ausbaubar!  

Kommen und Gehen: Spieler kommen und gehen. Aber mit wohl kaum einem anderen Verein haben wir so viele gemeinsame Akteure wie mit Energie Cottbus! Gleich 13 Spieler haben eine Vergangenheit bei beiden Vereinen. Aktuell spielt Anderson Lucoqui für Cottbus. Ab 2018 war der Verteidiger drei Jahre in Bielefeld. Leon Schneider durchlief genauso wie Sebastian Schuppan die Cottbuser Jugend und spielte bis 2019 für Energie. Seit 2023 gehört er zur Arminia. Schuppan spielte zwischen 2014 und 2017 in Bielefeld. Auch Arne Feick nahm 2006 noch ein A-Jugend-Jahr in Cottbus mit und blieb bis 2008 in der Lausitz, ehe er von 2009 bis 2011 in Bielefeld kickte. Unser ehemaliger Kapitän Julian Börner versuchte zwischen 2009 und 2014 sein Glück in Cottbus und danach bis 2019 bei unserer Arminia.

Christian Müller (2010-11 und ab 2012 für Arminia, 2008/09 und 2011/12 für Cottbus) und Ervin Skela (2007 – 2009 in Cottbus, 2004/05 in Bielefeld) liefen ebenso für beide Mannschaft auf. Daniel Brinkmann war 2012 bis 2014 im Cottbuser Kader und anschließend drei Jahre in Bielefeld. Thomas Hübener gehörte von 2011 bis 2014 zum Bielefelder Team und spielte dann noch zwei Jahre für Cottbus. In derselben Zeit hatte auch Sebastian Glasner sein Zuhause in den beiden Städten: 2013 in Bielefeld, 2012 in Cottbus. Vlad Munteanu war 2006 für ein Jahr ein Cottbuser und 2009 ein Armine. Noch früher lief Marco Küntzel für Arminia (2003/2005) auf und von 2006 bis 2008 für Cottbus. Der leider bereits verstorbene Georg Koch war ein Jahr in Cottbus (2003/04) und drei Jahre bei unserer Arminia (1997-2000)

Und auch einige Trainer arbeiteten bei beiden Vereinen: Gleich drei in Serie waren es zwischen 2014 und 2015: Stefan Krämer war zwischen 2011 und 2014 in Bielefeld und in der Saison 2014/15 in Cottbus, davor trainiert Jörg Böhme die Brandenburger vier Monate, auf Krämer folgte mit Rene Rydlewicz 2015 ein weiterer ehemaliger Bielefelder.

Zudem war Frank Eulberg bei uns Co- und Interimstrainer (2007-2010). Dieselben Jobs übte er zwischen 2016 und 2019 auch in Cottbus aus.

Zahlen, bitte: Cottbus hat 1997 etwas geschafft, das wir im vergangenen Jahr ebenfalls vollbracht haben: Als Drittligist erreichte der Verein das Pokalfinale ebenfalls gegen den VfB Stuttgart, verlor aber mit 0:2.

Am 31. Januar 1966 wurde der Verein, der damals noch GSB Energie Cottbus hieß, gegründet, hervorgegangen aus dem SC Cottbus.

Im früheren „Stadion der Freundschaft“ und heutigem LEAG Energie Stadion in Cottbus passen 22 528 Fans hinein.

Fun-Facts am Rande: Am 6. April 2001 schrieb Cottbus Geschichte! Im Spiel gegen den VfL Wolfsburg bot Trainer Eduard Geyer als erster Coach der Bundesliga eine Startelf auf, in der kein einziger deutscher Spieler stand.

Cottbus kann sich für das wohl berühmteste Eigentor rühmen: Im Spiel gegen Mönchengladbach im Jahr 2002 schätzte Torwart Tomislav Piplica eine abgefälschte Bogenlampe von Tomislav Maric völlig falsch ein, sodass der Ball auf seinem Hinterkopf landete und von da aus ins eigene Tor flog.

Legendär war Anfang der 2000er Jahre das Sandsack-Training von Eduard Geyer. Damit schwerst bepackt mussten die Spieler die Stufen der Tribünen im Cottbuser Stadion regelmäßig rauf und wieder runter laufen.

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