Bürgermeisterei der Superlative

Bei der Elf von Cheftrainer Julian Nagelsmann läuft es derzeit ziemlich gut. Mit vier Punkten Rückstand auf den Rekordmeister aus München sind die Leipziger drauf und dran, das Rennen um den Meisterschaftstitel in der laufenden Bundesliga-Saison doch noch spannend zu machen.

Rekorde und Erfolge können jedoch nicht nur die Bayern – auch Sachsens größte Stadt darf sich mit einer Bestmarke auszeichnen.

Seit über 115 Jahren thront das Neue Rathaus im Zentrum Leipzigs. Der beeindruckende Arbeitsplatz des Bürgermeisters erstreckt sich über drei Hausnummern und ist in der ehemaligen Pleißenburg beherbergt, welche im Jahr 1895 von der Stadt erworben wurde. Von dem ursprünglichen Gebäude ist lediglich der markante und unübersehbare Rathausturm übrig geblieben, welcher im Rahmen einer Führung noch heute bestiegen werden kann. Für die neue Gestaltung des Gebäudes wurde ein Wettbewerb veranstaltet, an welchem insgesamt 51 Architekten teilnahmen. Der aufwändige Bauprozess und die insgesamt sechs Jahre bis zur Fertigstellung hat sich jedoch gelohnt: Heute zählt das Neue Rathaus in Leipzig zu den beeindruckendsten Gebäuden der Stadt, welches deutschlandweit seinesgleichen sucht und zahlreiche Rekorde bricht.

Mit seinem rasanten Aufstieg in die Bundesliga hat auch der bekannteste Leipziger Fußballklub bereits einige Erfolge eingefahren. Nicht unbedingt rekordverdächtig, aber doch ansehnlich sind die jüngsten Leistungen der Sachsen: In der Bundesliga ist die Elf von Cheftrainer Julian Nagelsmann seit sieben Partien ungeschlagen und ließ dabei nur am vergangenen Spieltag beim 1:1 gegen den Tabellenvierten Eintracht Frankfurt zwei Punkte liegen. Mit 54 Punkten sind die Leipziger am Spitzenreiter Bayern München dran, das direkte Duell mit den Süddeutschen in der Rückrunde findet in zwei Wochen statt.

Bei den Sachsen wird jedoch nicht nur auf die Angreifer zu achten sein, auch die Verteidigersollten vom DSC im Auge behalten werden. Mit Angelino und Willi Orban (beide vier Tore) stellt Leipzig sowohl den torgefährlichsten Linksverteidiger als auch Innenverteidiger der Bundesliga – mit drei Treffern belegt der Frazose Nordi Mukiele unter den rechten Verteidigern zudem Platz zwei des deutschen Fußballoberhauses. Das kann sich sehen lassen!

Apropos: Für Aufsehen sorgte der starke Sieg Arminias am vergangenen Wochenende bei Bayer Leverkusen. Mit dem Sieg bei der „Werkself“ hat Arminia nicht nur gezeigt, dass auch in Spielen gegen „große“ Gegner etwas drin ist, sondern sich auch ein gutes Fundament für weitere Erfolge erarbeitet. Am Freitag (19. März, 20:30 Uhr, SchücoArena) wird sich zeigen, ob das Fundament weiter ausgebaut werden kann.

 

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