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Becker und Oppie schießen DSC in nächste Runde

Mit einem verdienten 2:0-Sieg gegen Hannover 96 zieht der DSC in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. André Becker (13.) und Louis Oppie (21.) treffen für die Schwarz-Weiß-Blauen vor 26.044 Zuschauern. Hier geht's zum Spielbericht.

Im Pokalknaller gegen Hannover 96 wechselte Cheftrainer Mitch Kniat auf drei Positionen in der Startelf: Kaito Mizuta, Sam Schreck und Marius Wörl ersetzen Merveille Biankadi, Mika Schroers und Stefano Russo in der Anfangsformation. Letzterer schaffte es verletzungsbedingt gar nicht erst in den Spieltagskader.

Schon früh in der Begegnung ging das Spiel nur in eine Richtung. Schon nach drei Minuten bekommt Kaito Mizuta die erste Chance. Sein Abschluss geht aber klar drüber. Die Spielrichtung änderte sich dadurch nicht. Druckvoll, ballsicher und mit absoluter Überzeugung ging es immer wieder in die Richtung von Schlussmann Leo Weinkauf, der das erste Mal nach elf Minuten eingreifen muss. Marius Wörl testet ihn aus 18 Metern, zuvor hatte Sam Schreck im Zusammenspiel mit Mael Corboz den Ball erobert. Und genau dieses Muster sollte sich in der ersten Hälfte durchziehen. Die starke Defensivarbeit wurde immer wieder mit gefährlichen Vorstößen gepaart. André Becker machte viele Bälle vorne fest und verteilte sie über auf die Außen, Schreck und Corboz zeigten sich als sehr aufmerksame Staubsauger und Wörl agierte als umsichtiger Ballverteiler.

Nach einer guten Viertelstunde belohnen sich die Schwarz-Weiß-Blauen für den Aufwand. Marius Wörl ist beim Spielaufbau der Gäste hellwach und fängt den Ball von Marcel Halstenberg ab. Im Fallen legt er auf den freistehenden Becker auf, der sich aus kurzer Distanz nicht zwei Mal bitten lässt und seinen ersten Pflichtspieltreffer im DSC-Dress erzielt (14.). Die Partie bleibt weiter hochintensiv, die erste Torchance erarbeiten sich die Gäste dennoch erst in der 20. Minute. Nicolo Trisoldi steht nach einem Steckpass völlig frei, schießt aber links am Tor vorbei. Im direkten Gegenzug erzielt Louis Oppie sehenswert das 2:0. Kapitän Corboz leitet den Angriff ein, über Christopher Lannert kommt der Ball von der rechten Seite in den Strafraum. Kaito Mizuta legt am linken Strafraumeck auf den besser stehenden Oppie ab, der von dort Maß nimmt und mit seinem starken Linken das Spielgerät in den Winkel knallt (21.). Eine bis dahin völlig verdiente Führung, die sich auch im Ballbesitz widerspiegelte. Nach einem Doppelwechsel in der 35. Minute kamen auch die Gäste deutlich besser ins Spiel und mit Trisoldi noch zwei Mal vor der Halbzeit gefährlich vor unser Tor. Beide Situationen kann Jonas Kersken entschärfen.

In Durchgang zwei hat Wörl den ersten Abschluss, den Weinkauf ohne Probleme klärt. Auf der anderen Seite kommt Kersken nach einer immer länger werdenden Christiansen-Flanke in Gefahr, kann diese aber abwehren (58.). Es blieb bei einer kontrollierten Partie, in der den Gästen aufgrund einer starken DSC-Leistung nicht viel gelingen sollte. Erst in der 74. Minute kam nach einem Ezeh-Freistoß aus 16 Metern Hektik auf. Doch auch der Versuch sollte das Ziel am Ende verfehlen.

Spielerische Höhepunkte gab es in den weiteren Minuten kaum noch, dafür aber emotionale. Denn kurz vor der neunminütigen Nachspielzeit wechselte Cheftrainer Mitch Kniat den Ex-Hannoveraner Noah Sarenren Bazee für Sam Schreck ein. Nach zehnmonatiger Verletzung nach seinem Kreuzbandriss sind es die ersten Spielminuten in einem Pflichtspiel - schön, dass du wieder da bist!

Mit Noah auf dem Platz und ohne weiteren Gegentreffer beendete Schiedsrichter Robert Hartmann die Partie.

DSC Arminia Bielefeld: Kersken – Oppie, Felix, Großer, Lannert – Schreck (90.+2 Sarenren Bazee), Corboz, Kunze – Mizuta (77. Boujellab), Becker (77. Kania), Wörl (80. Schneider)

Hannover 96: Weinkauf – Knight (37. Rochelt), Halstenberg, Neumann – Dehm (64. Ezeh), Kunze (37. Christiansen), Leopold, Muroya – Voglsammer (79. Ngankam), Gindorf (64. Nielsen), Tresoldi

Tore: Becker (1:0; 14.); Oppie (2:0; 21.)

Gelbe Karten: Mizuta, Corboz, Großer, Oppie, Kania, Boujellab/Rochelt, Halstenberg

Zuschauer: 26.044

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