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Auswärtssieg! 2:0 in Frankfurt

Was für ein Abend für Arminia! Mit dem 2:0 (2:0)-Erfolg bei Europa League-Achtelfinalist Eintracht Frankfurt feierte der DSC Arminia Bielefeld den dritten Sieg in den letzten fünf ungeschlagenen Bundesliga-Partien. Zum Auftakt des 20. Erstliga-Spieltachs sorgte das österreichische Duo Patrick Wimmer (5.) und Alessandro Schöpf (27.) nach außergewöhnlicher Wimmer-Vorarbeit mit ihren Toren für den verdienten Auswärtssieg.

DSC-Cheftrainer Frank Kramer hatte auf einer Position die Startformation getauscht: für Bryan Lasme stürmte Janni Serra. Und unsere Nummer 23 war direkt in Arminias erste gefährliche Szene involviert: nach einem Ballgewinn schaltete der DSC blitzschnell um, Serra legte ab auf den durchstartenden Patrick Wimmer – und der Österreicher traf flach zur 1:0-Führung (5.)! Ein Arminia-Auftakt nach Maß!

Wenig überraschend, dass die Hausherren, Sieger in der Europa League-Gruppe D und auf der Jagd nach den Champions League-Plätzen in der Bundesliga, davor und danach optisch überlegen auftraten.

Unsere Elf setzte stattdessen immer wieder Nadelstiche, verteidigte leidenschaftlich und laufstark und zeigte der SGE, dass mit ihr immer zu rechnen war. Florian Krügers Schlenzer aus 18 Metern parierte Nationaltorwart Kevin Trapp (14.).

Nach 25 Minuten hatte die Eintracht nur eine klare Torchance zu verzeichnen. Nach einem Steilpass von Djibril Sow stürmte Jesper Lindström aufs DSC-Gehäuse, schoss aus 13 Metern ebenso viele drüber (16.).

Und dann schlugen wir zum zweiten Mal zu! Klasse Konter, Wimmer über rechts in den Strafraum, feine Finte und dann eine außergewöhnliche Rabona-Flanke – die drückte Alessandro Schöpf mit dem Bauch aus wenigen Metern zum 2:0 (28.) ins Netz. Was für ein Spiel!

Die Eintracht wollte schnell antworten. Nach einem Ballverlust stürmte Rafael Borré über rechts in den Arminia-Strafraum und zwang Stefan Ortega Moreno aus spitzem Winkel zur Parade (32.). Die anschließende Ecke flog knapp an Even Ndickas Kopf vorbei. Durchatmen, DSC!

Frankfurt gab weiter Gas. Wieder ein Angriff über rechts, gefährlich abgelegt in den Rücken der Arminia-Abwehr, wo Borré freistehend aus acht Metern feuerte – und Ortega Moreno mit einer sensationellen Fußparade den Einschlag verhinderte (35.).

Unsere Mannschaft setzte weiter ihre Nadelstiche wie Okugawas 17-Meter-Flachschuss nach einer Einwurf-Kopfballverlängerung. Doch der Japaner hatte den Ball nicht voll getroffen, so dass Trapp keine echten Probleme bekam (39.). So ging es mit dem 2:0-Vorsprung nach einer starken und effizienten Vorstellung in die Kabinen.

Nach dem Seitentausch legte die Eintracht flott los. Flanke von links von Filip Kostic auf den zweiten Pfosten, wo Timothy Chandler den Ball auf das Tordach setzte (46.). Arminia war gewarnt, dass es noch heiße 45 Minuten werden würden. Aber für Frankfurt auch, wie der gute Angriff über Wimmer zeigte, den Krüger aus einer Halbposition heraus neben das Tor setzte (48.).

Frankfurt in der Folge weiter im Vorwärtsgang. Angetrieben von Kostic, der sich enge Duelle mit dem bärenstarken Cedric Brunner lieferte, war es der gefährliche Lindström, der zweimal an Ortega Moreno scheiterte (55./57.). Zehn Minuten später setzte wiederum Kostic aus halblinker Position einen satten Schuss ans Außennetz (66.).

Arminia antwortete prompt mit einer dicken Chance für den starken Florian Krüger, der – herrlich von Okugawa in Szene gesetzt – aus wenigen Metern an Trapp scheiterte (67.). Fünf Minuten später hätte Wimmer für die Vorentscheidung sorgen können, als er Ndicka und Kostic versetzte, aber dann aus zehn Metern über das Eintracht-Gehäuse schoss (72.).

Aus einer konzentriert und kompakt verteidigenden Defensiv-Reihe heraus, behielt die Kramer-Elf auch in der Schlussviertelstunde die Hessen weitestgehend unter Kontrolle. Während Okugawa aus spitzem Winkel das Außennetz (80.) traf, war kurz vor dem Abpfiff Stefan Ortega Moreno erneut im Brennpunkt. Borré scheiterte aus wenigen Metern am erneut herausragend reagierenden Arminia-Schlussmann (90.+3). Dann war Schluss!


SG Eintracht Frankfurt:
Trapp - Tuta, Hinteregger (46. Hasebe), Ndicka - Rode (61. Paciencia), Sow - Kostic, Lindström, Kamada (87. Hrustic), Chandler (74. Ache) - Borré.

DSC Arminia Bielefeld:
Ortega Moreno - Brunner, Pieper, Nilsson, Andrade - Vasiliadis (61. Kunze), Schöpf - Wimmer (73. Castro), Krüger (83. Laursen), Okugawa (83. Hack) - Serra (61. Klos).

Tore:
0:1 (5.) Wimmer, 0:2 (27.) Schöpf.

Gelbe Karten:
Rode, Kostic, Paciencia, Hasebe/Andrade, Nilsson

Zuschauer:
1.000 (ausverkauft)

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