Aktuelles Fans Profis

Pokalaus nach Elfmeterschießen

In einer packenden DFB-Pokalpartie verlieren wir denkbar knapp nach Elfmeterschießen (3:4). Vorher hatte Nicklas Shipnoski nach zehn Minuten die Führung erzielt, die erst nach 77 Minuten von Bakery Jatta ausgeglichen wurde. Letztlich scheitern Fabian Klos und Marius Wörl vom Punkt. Hier geht's zum Spielbericht.

Zum Pokalkracher im Flutlichtspiel hat Cheftrainer Mitch Kniat ein paar Veränderungen in der Startelf vorgenommen. Mit Can Özkan, Manuel Wintzheimer, Nicklas Shipnoski und Nassim Boujellab kommen gleich vier Neue in die Partie, um die Aufgaben gegen den Hamburger SV zu lösen.

Die Gäste aus Hamburg brachten sich gleich nach drei Minuten ins Geschehen ein. Lukasz Poreba probiert es aus der Distanz, aber Jonas Kersken ist da und hält sicher. Erneut drei Minuten später sind es Levin Öztunali und Ransford-Yeboah Königsdörffer, die Kersken nicht überwinden können. Ganz anders auf der Gegenseite: Christopher Lannert leitet den Seitenwechsel ein, Noah Sarenren Bazee gewinnt das Kopfballduell und Nassim Boujellab zögert nicht und schließt gleich ab. Leicht abgefälscht knallt sein Versuch an den linken Innenpfosten, den Abpraller versenkt der hellwache Nicklas Shipnoski im Netz (1:0; 10.). Der Wunschstart war perfekt. Allerdings wird die starke Anfangsphase teuer bezahlt. Noah Sarenren Bazee verletzt sich ohne Fremdeinwirkung schwer am Knie und muss das Spielfeld verlassen. Eine Diagnose steht noch aus.

Bis auf Manuel Wintzheimers Distanzschuss aus 16 Metern hielten beiden Teams die gegnerischen Reihen von den Toren fern. Mit zunehmender Spieldauer stieg zwar der Druck der Gäste, doch durch das kollektive Schwaz-Weiß-Blaue Bollwerk fand der HSV keinen Weg. Und sollte doch einmal ein Ball durchrutschen war Jonas Kersken zur Stelle (Glanzparade Kopfball Immanuel Pherai; 38.).

Mit seiner ersten Aktion ist es Marius Wörl, der mit seinem Schuss aus der zweiten Reihe gleich auf sich aufmerksam macht. Kurz darauf kommt Nassim Boujellab im Eins-gegen-Eins nicht an seinem Gegenspieler vorbei (49.). Von hier an sind die Rothosen spielbestimmend, versuchen ihr Glück immer wieder über die Außenbahnen, werden aber durch einen sehr gut aufgelegten Jonas Kersken oder durch die zahlreichen verteidigenden Beine am Tor gehindert. Machtlos ist unser Schlussmann beim Kopfball von Bakery Jatta. Bedient von Miro Muheim steht er am zweiten Pfosten und nickt ungehindert ein (1:1; 77.). Mit dem Unentschieden wollten sich beide Teams nicht in die Verlängerung retten. Doch weder Nassim Boujellab, Aygün Yildirim, Gerrit Gohlke oder Fabi Klos konnten Metheo Raab aus kurzer Distanz überwinden. Auf unsere Seite war Kersken überragend gegen Robert Glatzel und Königsdörffer zur Stelle. Nach sechs Minuten Nachspielzeit beendete Schiedsrichter Dr. Robert Kampka die Partie.

In zwei Mal fünfzehn Minuten extra entwickelte sich ein intensiver Abnutzungskampf, in denen beide Mannschaften alles reinwarfen aber nicht mehr den Lucky Punch erzielen sollten. Nach 120 Minuten Nervenkitzel folgten weitere schwere Minuten im Elfmeterschießen, das die Gäste aus Hamburg für sich entscheiden. Fabian Klos und Marius Wörl verwandeln jeweils den ersten sowie den letzten Elfmeter nicht. Den Schuss von Elijah Krahn pariert Kersken. Mehr Fehlversuche leistet sich der HSV letztlich nicht.

Am Ende steht ein harter Abnutzungskampf, den wir mit nach 120 gespielten Minuten und einem unglücklichen Elfmeterschießen denkbar knapp verlieren. Doch die 26.561 Zuschauer konnten sich von eine überzeugenden und vor allem kämpferischen Leistung ihrer Mannschaft erfreuen. Weiter geht’s am kommenden Samstag, 4. November, bei RW Essen. Anstoß dort ist um 14 Uhr.

DSC Arminia Bielefeld: Kersken – Oppie, Schneider, Großer, Lannert – Özkan (46. Wörl), Schreck (83. Mizuta), Boujellab – Sarenren Bazee (17. Yildirim), Wintzheimer (83. Klos), Shipnoski (69. Gohlke)

Hamburger SV: Raab – Muheim, Hadzikadunic, Ambrosius (75. Ramos), Mikelbrencis – Pherai, Poreba, Königsdörffer (109. Heyer), Bénes – Németh (62. Glatzel), Öztunali (75. Jatta)

Gelbe Karten: Özkan, Oppie, Boujellab, Gohlke /Muheim, Ramos, Glatzel, Königsdörffer

Tore: Shipnoski (1:0; 10.); Jatta (1:1; 77.)

Zuschauer: 26.561

×

Arminia-Adventskalender

24 Türchen, 24 Gewinne: Mach´ mit bei unserem Arminia-Adventskalender und sicher´ Dir tolle Preise!