Arminis

Arminis zeigen Rabauken ihr Stadion

Bei einer After Match-Stadionführung ging es für die Arminis vom DSC Arminia Bielefeld und den Rabauken des FC St. Pauli durch die SchücoArena. Sie begegneten Müllbläsern, Bielefelder-Wahrzeichen und erstaunlich wenig Tauben.

Am Abend zuvor hatten sie ihre Lieblingsmannschaften noch auf den Rasen geführt und von der Tribüne mitgefiebert – die Kids-Club Mitglieder des DSC und FC St. Pauli. Die Teams hatten ihr Auftaktspiel unter Flutlicht in Bielefeld bestritten und da die Kids Clubs der Bundesliga enge Freundschaften pflegen, waren die Rabauken kurzerhand vorbeigekommen um ihre Elf zu unterstützen. Zur Rückfahrt war es natürlich viel zu spät und so übernachteten die Einlaufkinder samt Betreuer in der Bielefelder Jugendherberge. Am nächsten Vormittag blieb daher noch Zeit für eine gemeinsame Stadionführung, bevor die Rückfahrt in die Hansestadt anstand.

Arminias Stadionführer Michael Gehre nahm die jungen Fußallfans mit auf eine besondere Entdeckungstour, denn natürlich war das Stadion nach dem späten Abendspiel noch nicht  vollständig wieder hergerichtet. Im VIP-Raum sah es schon wieder ganz gut aus und die Müllbläser taten ihr Bestes, auch die Tribünen und den Stadionumlauf von Unrat zu befreien. Im 5. Stock des Stadions hat man eine grandiose Aussicht und die Arminis zeigten ihren Fußballfreunden aus Hamburg das Wahrzeichen der Stadt, die wunderschöne Sparrenburg, die in der Sonne schimmerte. Auf dem sogenannten Catwalk, direkt unter dem Dach mit der Solaranlage, blickt man direkt auf das Spielfeld und auch dieses sah es schon wieder sehr akkurat aus. Michael machte die Kinder auf die Netze über ihren Köpfen aufmerksam. Die waren hier frisch gespannt worden um Tauben vom Nisten abzuhalten. Und tatsächlich begegnete die Gruppe auf ihrem Rundgang nicht einer einzigen Taube. Nur ein paar Hühnern, die neben dem Stadiongelände ihr Gehege haben, stolzierten umher.

Die Rabauken zeigten den Arminis, wo sie am Vorabend die Partie geschaut hatten und gemeinsam erklommen sie die Stufen des Gästeblocks. Diese Aussicht war für die Arminis natürlich ganz neu, sitzen sie doch bei jedem Heimspiel im Arminis-Block auf der Westtribüne. Mit ein paar lustigen Anekdoten im Gepäck ging es vom Gästeblock über das ehemalige Gefängnis zum Presseraum des Stadions. Hier hatten die Trainer beider Vereine wenige Stunden zuvor Fragen zur 1:1 Punkteteilung beantwortet. Da wollten die Arminis und Rabauken natürlich auch einmal Platz nehmen und starteten spontan eine kurze Interviewrunde. Noch spannender waren aber natürlich die Mannschaftskabinen und die wichtige Frage „Welche Kabine wurde unordentlicher hinterlassen?“ Das interessiert auch die Arminis-Eltern, die auf ihre Kinder warteten. Armini Kaia zögerte mit ihrer Antwort keine Sekunde „Die der Schiedsrichter!“

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