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Arminia hält die Klasse nach 6:1-Sieg gegen Hertha

Auch in der kommenden Saison 2026/27 spielt der DSC in der 2. Bundesliga! Nach einem 0:1-Pausenrückstand dreht unsere Mannschaft durch eine phantastische zweite Halbzeitam 34. Spieltag gegen Hertha BSC Berlin das Spiel und siegt mit 6:1 vor heimischen Publikum. Joel Grodowski mit einem Doppelpack sowie Stefano Russo, Taddel Momuluh, Semir Telalovic und Roberts Uldrikis sicherten mit ihren Treffen den Klassenerhalt! Was für ein denkwürdiger Nachmittag in der Schüco-Arena!

Arminia schmiss zuvor zum Saisonfinale die große Rotationsmaschine an, ging mit gleich fünf Veränderungen in der Startelf ins Spiel gegen die Berliner. Für Felix Hagmann, Robin Knoche, Jannik Rochelt, Tim Handwerker und Roberts Uldrikis schickte Cheftrainer Mitch Kniat Christopher Lannert, Maximilian Großer, den wiedergenesenen Arne Sicker, Joel Grodowski und Sam Schreck auf den Rasen. Auch Maximilian Bauer war nach seinem Zusammenprall mit Jonas Kersken beim Spiel in Kaiserslautern rechtzeitig wieder fit. 

Auf Betriebstemperatur waren auch unsere Fans, die unser Wohnzimmer von der ersten bis zur letzten Spielminute ohrenbetäubend beschallten. Und die erste Chance der Berliner sahen: Nach einer Flanke von Julian Eitschberger (1.) traf Herthas Startelfdebütant Janne Berner den Ball aber nicht richtig. Arminia dafür bis in die Haarspitzen motiviert, warf sich in jeden Zweikampf, kämpfte um jeden Ball. Und immer wieder gefährlich vorm Berliner Tor: Die beste Chance verpasste Mael Corboz (8.), der nach einer Flanke von Grodowski im Fünfmeterraum das Leder mit dem Kopf nicht genug drücken konnte. Grodowski trieb das Spiel immer wieder über die rechte Seite nach vorne, frenetisch bejubelt on 26 750 Fans in der mal wieder ausverkauften SchücoArena. Und die sahen eine Arminia, die um jeden Zentimeter kämpfte und immer wieder aus der Distanz durch Corboz (15.) und Bauer (22.) für Gefahr sorgte. Einen Flachschuss von Lannert aus 30 Metern lenkte Hertha-Torwart Ernst danach gerade noch um den Pfosten. Arminia arbeite an der Führung, die Gäste zu diesem Zeitpunkt überwiegend mit aufwändiger Abwehrarbeit beschäftigt. Die teils überhart war, Taddel Momuluh aber nicht aufhielt, immer wieder für Alarm zu sorgen. Hinten verteidigte unsere Mannschaft erfolgreich jeder Offensivaktion weg. 

Nach 35 Minuten die Großchance zur Führung! Corboz spielt sich durch den Strafraum, legt quer auf Marius Wörl, der frei vor Ernst den Torwart zur Parade zwingt. Statt der Führung gibt’s im Gegenzug die kalte Dusche: Eine Flanke von Eitschberger köpft Linus Gechter (37.) ins rechte Eck. Arminia aber weiter mutig und wie so oft über die rechte Seite: Eine Flanke von Momuluh erwischen aber weder Grodowski noch Corboz (38.). Mit dem 0:1-Rückstand ging es in die Pause.

Im zweiten Durchgang setzte der DSC weiterhin alles auf Sieg! Zunächst scheiterte noch Bauer mit einem Kopfball, weil Reese den Ball von der Linie kratzte. Doch dann schlug Grodowski zu! Und die SchücoArena bebte! Momuluhs Bogenlampe nahm Grodowski volley – Traumtor zum 1:1 (49.). Und weiter ging die Fahrt: Und wieder war es Grodowski! Flanke von Sicker und Jonny gab mit der Haarspitze dem Ball die entscheidende Richtung zum 2:1 (59.). 

Doch Arminia hatte Hunger auf mehr: Nach einer Stafette von Grodowski und Wörl landete der Ball bei Corboz, der den Ball zu Momuluh schob. Und Taddel musste nur noch zum 3:1 (65.) vollenden. Der Wahnsinn nahm seinen Lauf, die SchücoArena feierte ihre „Ostwestfalen, Ostwestfalen“.  

Und durfte zum vierten Mal in der zweiten Halbzeit jubeln: Eine wunderbare Ecke hätte beinahe schon Großer mit einem wuchtigen Kopfball perfekt vollendet, doch Ernst wehrt noch ab, aber Stefano Russo steht perfekt – 4:1 (74.).

Treffer Numer fünf verpasste der eingewechselte Noah Sarenren Bazee (82.) mit einem feinen Lupfer aus spitzem Winkel, der haarscharf am Pfosten vorbeikullerte. Arminia im Spielrausch und der festen Gewissheit: Auch ab August spielen wir weiterhin in der zweiten Liga! Telalovic mit seinem 5:1 (90+2) und Uldrikis (90+6) machten das halbe Dutzend an Ende voll! 

Selten war eine Sommerpause so schön wie diese! Weiter geht’s im August – dann weiterhin in der 2. Bundesliga. 

DSC Arminia Bielefeld: Kersken - Sicker, Großer, Bauer, Lannert (80. Hagmann) – Russo (86. Uldrikis) - Schreck, Corboz – Wörl (80. Rochelt), Grodowski (72. Telalovic), Momuluh (80. Sarenren Bazee)

Hertha BSC Berlin: Ernst – Berner (62. Sessa), N. Kolbe, Gechter, Eitschberger – Klemens (88. Leistner), Eichhorn (83. Gouram) – Reese, Seguin (62. Demme), Cuisance – Grönning (83. Hildebrandt)

Zuschauer: 26 750 (ausverkauft)

Schiedsrichter: Konrad Oldhafer (Poppenbüttel)

Tore: 0:1 (37.) Gechter, 1:1 (49.) Grodowski, 2:1 (59.) Grodowski, 3:1 (65.) Momuluh, 4:1 (74.) Russo, 5:1 (90+2) Telalovic, 6:1 (90+6) Uldrikis

Gelbe Karten: Grodowski, Bauer, Telalovic 

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