Aktuelles Fans Profis

Arminia empfängt Werder Bremen

Am Freitag steht die erste Runde im DFB-Pokal an. Zum Auftakt empfangen wir Bundesligist Werder Bremen in der SchücoArena. Wir werfen einen Blick auf unseren Gegner.

So sieht’s aktuell aus: Werder Bremen hat sich im Sommer auf der Trainerposition neu aufgestellt. Horst Steffen, der zuletzt mit der SV Elversberg überzeugte, übernahm das Amt des Cheftrainers. Während Werder bislang noch kein Pflichtspiel in der neuen Saison absolviert hat, ist unsere Arminia bereits mit zwei Siegen in die 2. Bundesliga gestartet. Im letzten Test unterlag Bremen mit 1:2 gegen Udinese Calcio. 

Am Freitag muss Bremen auf den verletzten Außenbahnspieler Mitchell Weiser (Kreuzbandriss) verzichten, der in der vergangenen Saison zu den Leistungsträgern zählte. Ein Widersehen gibt es zudem mit Isaiah Young: Unser Offensivspieler spielte zwischen 2016 und 2018 in der U19 und die in der zweiten Mannschaft von Werder Bremen und sammelte dort insgesamt 65 Einsätze in der Regionalliga und in der 3. Liga. 

Face to Face: Die Rollenverteilung ist klar. Als Bundesligist geht Werder Bremen am Freitagabend als Favorit in die Partie. Doch im direkten Pokalvergleich liegt unsere Arminia vorn. Sowohl 2015 als auch in der vergangenen Saison konnten wir uns jeweils als Drittligist gegen die Bremer durchsetzen.

Nicht zu unterschätzen ist auch der Heimvorteil: In der SchücoArena, mit dem Rückhalt unserer Fans, fühlen wir uns wohl. Im vergangenen Pokaljahr haben wir gezeigt, dass uns Flutlichtspiele auf heimischem Rasen besonders liegen. Gleichzeitig zeigt ein Blick in die Historie, dass Duelle mit Werder auch ganz anders verlaufen können. 2007 mussten wir uns in Bremen mit 1:8 geschlagen geben, zwei Jahre zuvor endete das Gastspiel an der Weser mit 2:5. Umso schöner war der Bundesliga-Auftakt 2002/2003, als wir Werder mit 3:0 besiegten und nach dem ersten Spieltag sogar an der Tabellenspitze standen – auch wenn am Ende der Abstieg folgte. Doch das ist Vergangenheit. Jetzt zählt nur der Freitagabend.

Kommen und Gehen: Elf Neuzugänge sollen den Bremern helfen, in der Bundesliga wieder oben anzugreifen. Darunter auch der offensive Flügelspieler Samuel Mbangula. Der Neuzugang kommt von Juventus Turin. Dem gegenüber stehen neun Abgänge. Unter anderem wechselte Torjäger Marvin Ducksch auf die Insel zu Birmingham City in die zweite englische Liga.

Zahlen, bitte: Wir sind zurecht sehr stolz auf unsere Mitgliederzahl, aber Werder Bremen hat noch etwas mehr zu bieten. Mit über 62.500 Mitgliedern zählt Werder zu den größten Vereinen Deutschlands. In der Erfolgsgeschichte der Grün-Weißen stehen vier deutsche Meistertitel, sechs DFB-Pokalsiege sowie der Gewinn des Europapokals der Pokalsieger 1992. Übrigens: Der Vereinsname stammt vom Bremer Stadtteil „Stadtwerder“, einer Flussinsel in der Weser. Dort trug der Klub seine ersten Spiele und Trainingseinheiten aus.

Fun Facts: Werder Bremen war 1963 nicht nur an dem Spiel beteiligt, in dem das erste Bundesliga-Tor fiel (Timo Konietzka traf für Dortmund gegen Bremen), sondern stellt mit Claudio Pizarro auch den ältesten Torschützen der Bundesliga-Geschichte (40 Jahre, 227 Tage). Auch beim Thema Eigentore führen die Bremer die Bundesliga-Statistik mit 64 Stück an.

×

Arminia-Adventskalender

24 Türchen, 24 Gewinne: Mach´ mit bei unserem Arminia-Adventskalender und sicher´ Dir tolle Preise!