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Aktives Gedenken: Mitarbeitende erinnern an die Holocaust-Opfer

Am Montag jährte sich die Befreiung des Konzentrationslagers von Auschwitz zum 80. Mal. Mehr als eine Million Menschen wurden dort von 1940-1945 ermordet. Zum „21. Erinnerungstag des deutschen Fußballs“ fanden in ganz Deutschland viele Aktionen in Erinnerung an die Opfer der schrecklichen NS-Taten statt.

Auch in unserer Vereinsgeschichte finden wir mehrere Exempel des beispiellosen Völkermordes der NS-Zeit: Der 1. Bielefelder Fußball-Club war kaum gegründet, da gab es bei Arminia einen jüdischen Präsidenten, der dem Verein aus seiner ersten existentiellen Krise half. Julius Hesse hat dieses in seiner Amtszeit 1909-1914 geschafft. 20 Jahre später wurden jüdische Mitglieder systematisch ausgeschlossen, Julius Hesse und seine Frau Jenny Hesse sind später in Theresienstadt bzw. Auschwitz ermordet worden. 

Um Arminias Rolle in der Zeit des Nationalsozialismus aufzuarbeiten, bietet unsere Julius Hesse AG in Zusammenarbeit mit dem Kreismuseum Wewelsburg seit mehreren Jahren die „Spurensuche“ rund um unser Stadion im Bielefelder Westen an. Die Spurensuche wird von Friedhelm Schäffer geleitet und startet am Julius-Hesse-Platz. Sie führt durch den Westen Bielefelds bis hin zum Siegfriedplatz. 

Um sich am Erinnerungstag aktiv mit diesem wichtigen Thema auseinanderzusetzen, haben Mitarbeitende der Geschäftsstelle und Mitglieder unserer Gremien gemeinsam die Spurensuche absolviert und das Wissen über dieses Kapitel unserer Vereinsgeschichte aufgefrischt. Der Julius-Hesse-Platz ist eine wichtige Erinnerungsstätte auf unserem Stadiongelände. Der Ort regt dazu an, sich zu informieren und sich mit diesem wichtigen Thema auseinander zu setzten. Bei Heimspielen findet ihr dort auch Friedhelm Schäffer, der euch für Fragen, Anregungen oder einfach einem gemütlichen Plausch gerne zur Seite steht.

„Durch die Arbeit innerhalb der Julius-Hesse-AG wollen wir das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus am Leben halten. Gerade am 27. Januar, dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, ist es der AG und dem Verein ein Anliegen, diese Erinnerung auch im Kolleg*innenkreis aufrecht zu erhalten und Lehren für unsere alltägliche Arbeit zu ziehen“, sagt Ali Haksal aus der Abteilungsleiter Fußballkultur und Soziales. 

Auch ihr könnt an unserer Spurensuche teilnehmen. Aktuell sind wieder Termine für mehrere Rundgänge freigeschaltet, hier könnt ihr euch anmelden.

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