7:3-Sieg im Test gegen Peckeloh

„Wir haben gemerkt, dass die Jungs wieder richtig Bock haben auf dem Platz zu stehen. Im Training haben wir in den vergangenen Einheiten einige Mechanismen angepasst und wir hoffen, dass wir heute schon etwas von den Ansätzen sehen können“, erklärte Sport-Geschäftsführer Michael Mutzel vor dem Spiel.
Nach nur drei gespielten Minuten gingen allerdings die Westfalenligisten des SC Peckeloh in Führung. Nach einer Unachtsamkeit in der Defensiv schalteten die Gastgeber schnell um, den Schuss von Leandro Ricker Rasteiro konnte Jonas Kersken dann nicht mehr abwehren (1:0; 3.). Maximilian Bauer, der in diesem Spiel mit der Kapitänsbinde auflief, scheiterte nach 22. Minuten gleich zwei Mal knapp nach jeweils einer Ecke, während Maximilan Großer den stark haltenden Gastgeber-Torwart Giuliano Lombardi Rudehutzskors doch noch überwand (1:1; 31.). Die zunehmende Feldüberlegenheit spiegelte sich bis zur Halbzeit nicht in Toren wider.
Zum Beginn der zweiten Halbzeit wechselte Cheftrainer Oliver Kirch die komplette Elf durch. Neu auf dem Platz war auch Till Wegener. Der U17-Nationalspieler bekam seine ersten Spielminuten mit den Profis und sammelte wichtige Erfahrungen im Herrenbereich. In der 52. Minute half erneut ein Standard zur Führung. Nach einer Ecke ist Jannik Rochelt wohl als letztes dran (55.) und erzielt den knappen Vorsprung. Nahezu im Gegenzug rutscht Rochelt kurz vor dem eigenen Sechzehner weg und ermöglicht unglücklich den 2:2-Ausgleich durch die Gastgeber (71.), die zwischenzeitlich durch den eingewechselten Dimitrios Nemtsis erneut in Front gingen. Während auch das dritte DSC-Tor durch eine Ecke (Marvin Mehlem) erzielt wurde, konnten Julian Kania, Benjamin Boakye, Joel Grodowski und erneut Marvin Mehlem das Ergebnis letztlich in die Höhe schrauben.
„Peckeloh hat eine gute Mannschaft. Ich habe den Jungs vor dem Spiel schon gesagt, dass sie heiß sein werden, vor dieser Kulisse. In der ersten Halbzeit war dann vieles Okay, wir haben uns gute Chancen herausgespielt und hätten das eine oder andere Tor machen müssen“, erklärt Oliver Kirch nach der Partie. „Die zweite Halbzeit war etwas zu wild. Da sind wir in machen Situationen zu viel Risiko gegangen. Das ist normal, dass das in den ersten Testspielen passiert und es ist auch gut so. Wir sind erst wenige Tage im gemeinsamen Training. Solche Situationen können wir in den Einheiten nicht spiegeln, sie geben uns aber viele Erkenntnisse in der Videoanalyse. Wir werden jetzt daran arbeiten, dass wir in Zukunft weitere Abläufe sehen wird.“
Weiter geht’s für unsere Mannschaft am kommenden Mittwoch, 8. Juli. Dann ist der FC Gütersloh zu Gast an der Friedrich-Hagemann-Straße. Eintrittskarten gibt’s ab Freitag, 3. Juli, (10 Uhr) im Online-Fanladen.

