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Vor überragender Kulisse: 2:0-Sieg in Dortmund

Beim Gastspiel im Stadion Rote Erde gewinnen wir nach einer kämpferischen und spielerischen starken Leistung mit 2:0. Merveille Biankadi (11.) und Marius Wörl (29.) bringen den DSC auf die Erfolgsspur vor den rund 4.000 mitgereisten Arminen. Hier geht's zum Spielbericht.

Mit drei Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche schickt Cheftrainer Mitch Kniat unsere Mannschaft auf den Platz. Kapitän Fabian Klos, Sam Schreck und Kaito Mizuta beginnen von Anfang an. Für sie bleiben vorerst Manuel Wintzheimer, Nicklas Shipnoski und Nassim Boujellab auf der Bank.

Mit viel Tempo und wenig Anlaufzeit ging die Partie früh in die Richtung von BVB-Schlussmann Marcel Lotka. Den ersten Abschluss nimmt sich Christoper Lannert nach einem Eckball, aber sein Versuch geht noch klar am Tor vorbei (3.). Kurz darauf klärt Louis Oppie per Grätsche und im letzten Moment vor Michael Eberwein den Ball zur Ecke, deren Ausführung auch gleich gefährlich wird. Antonis Aidonis` Abschluss wird aber noch rechtzeitig geblockt. Davon unbeeindruckt spielt unsere komplett in rot auflaufende Mannschaft druckvoll und ballsicher weiter nach vorne und belohnt sich für den Aufwand. Nach einer Lannert-Ecke behält Merv Biankadi im Sechzehner den Überblick und knallt den Ball in die Maschen (11.). Zuvor hatte er schon den Standard durch seinen Einsatz herausgeholt. Die Gastgeber kommen in dieser Phase nur durch Distanzschüsse vor das Tor von Jonas Kersken.

Durch viele Ballbesitzphasen schaffen wir es, die Gastgeber überhaupt nicht ins Spiel kommen zu lassen – im Gegenteil. Durch clevere Spielzüge gelingt es immer wieder, Dortmund unter Druck zu setzen und gefährlich vor Lotka aufzutauchen. Und immer wieder ist es der BVB-Rückhalt, der eine höhere Führung verhindert. Insbesondere im Mittelfeld mit Sam Schreck, Mael Corboz und Marius Wörl gelingt es regelmäßig ein Überzahlspiel zu kreieren. Nach 25 gespielten Minuten sind es rund 70 Prozent Ballbesitz für unseren DSC. Am Ende muss aber wieder ein Standard herhalten, um das 2:0 zu erzielen. Erneut ist es eine Ecke, die über Lannert und Mizuta kurz gespielt wird. Mit dem zweiten Ball erreicht Lannert den völlig frei stehenden Wörl, der per Kopf ins lange Eck vollendet (29.). Bis zur Halbzeit scheitern noch Mizuta und Biankadi an der Genauigkeit und Lotka, während Dortmund über Falko Michel (35. Freistoß) und Julian Hettwer Kersken zu Paraden zwingen.

Nach einer überzeugenden ersten Halbzeit geht es unverändert in Durchgang zwei. In diesem hat Schiedsrichter Sören Storks etwas mehr Arbeit als zuvor, werden die Zweikämpfe jetzt durchaus bissiger und härter. Zudem ergeben sich auf beiden Seiten auch weniger Chancen als in den ersten 45 Minuten. Der eingewechselte Dortmunder Moses Otuali wirkt erfrischend im Spiel der Gastgeber, aber unsere Viererkette bietet wenig an und gewährt dem BVB keine klaren Torchancen. In der 70. Minute bringt Mitch Kniat mit Aygün Yildirim und Nassim Boujellab zwei neue Kräfte ins Spiel. Und gerade Letzterer hat die Riesenmöglichkeit, das dritte Tor nachzulegen. Von der linken Seite zieht unsere Nummer zehn in den Strafraum, lässt drei Spieler stehen und kommt zum Abschluss. Letztlich fehlt die Kraft, den Ball zentral aufs Gehäuse zu bekommen (72.). Kurz vor Schluss ist es der ebenfalls eingewechselte Nicklas Shipnoski, der knapp eine Hereingabe von Yildirim verpasst.

Die letzten Minuten sind dann geprägt von Wechseln und einem bedachten herunterspielen der Zeit. Angefeuert von rund 4.000 Arminen bringt unsere Mannschaft das Ergebnis souverän über die Zeit. Nach fünf Extraminuten pfeift Stork das Spiel ab.

Borussia Dortmund II: Lotka – Morey (64. Pfanne), Aidonis (78. Göbel), Papadopoulos (78. Tattermusch), Semic (64. Pudel) – Hettwer, Azhil, Roggow, Eberwein, Michel (46. Otuali) – Elongo-Yombo

DSC Arminia Bielefeld: Kersken – Oppie, Großer, Schneider, Lannert (90.+3 Özkan) – Wörl (68. Yildirim), Schreck, Corboz – Mizuta (83. Shipnoski), Klos, Biankadi (68. Boujellab)

Tore: Merveille Biankadi (0:1; 11.); Marius Wörl (0:2; 30.)

Gelbe Karten: Großer, Klos/Morey, Roggow

Zuschauer: 6.269

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