0:1-Niederlage in Fürth

Aufgrund eines Infektes musste Andres Andrade passen und blieb in Bielefeld. Für ihn übernahm Guilherme Ramos in der Innenverteidigung. Sebastian Vasiliadis kehrte zurück in den Kader, für ihn wich Silvan Sidler.
Der DSC kam nicht wirklich in die Partie und ließ sich in vielen Szenen von hoch pressenden und aggressiv verteidigenden Fürthern den Schneid abkaufen. Während sich die Arminen vornehmlich horizontal bewegten und wiederholt mit langen Bällen Kapitän Fabian Klos suchten, drangen die Fürther vor gut 9.000 Zuschauern im Sportpark Ronhof Thomas Sommer immer wieder in die Tiefe ein und übten Druck auf die schwarz-weiß-blaue Abwehrkette aus.
So auch in der 30. Minute, die die spielentscheidende werden sollte. Gleich mehrere Male schien der Ball nach einem Fürther Angriff geklärt, doch die SGF setzte immer wieder nach und belohnte sich. Fürths Kapitän Branimir Hrgota kam im Strafraum an den Ball, Ramos blockte zunächst dessen Schuss, doch Armindo Sieb kam an die Kugel und platzierte diese unhaltbar in den Maschen – 1:0 für die Franken.
Nahezu gelegen kam es Daniel Scherning, dass das Spiel nur vier Minuten später unterbrochen wurde und er die Gelegenheit bekam, noch einmal intensive Gespräche mit seiner Mannschaft zu führen. Schiedsrichter Dr. Felix Brych trat den Weg in die Katakomben an, wo er verletzungsbedingt behandelt werden musste. Drei Minuten später ging es dann aber weiter.
In der Nachspielzeit der ersten Hälfte galt es einmal mehr, die Luft anzuhalten. Nachdem sich Ex-Armine Max Christiansen auf der rechten Seite durchsetzte und die Grundlinie ansteuerte, flankte er auf den zweiten Pfosten. Hrgota hatte Platz und kam ungestört zum Abschluss, doch Ramos klärte die Situation auf der Linie. Mit dem 0:1-Rückstand ging es in die Pause.
Nahezu mit dem Wiederanpfiff machten die Hausherren mit einer starken Aktion deutlich, dass sie nicht locker lassen würden. Ragnar Ache kam im Strafraum an den Ball und visierte mit seinem Flachschuss das lange Eck an. DSC-Schlussmann Martin Fraisl war sofort da und parierte blitzschnell, bevor Lukas Klünter vor Sieb klärte.
Daniel Scherning reagierte auf das Spielgeschehen und stockte mit Wechseln die Offensive auf. So schickte er Janni Serra für Fabian Klos und Bryan Lasme für Marc Rzatkowski ins Rennen (55.). Auch wenn die frischen Kräfte neuen Wind in die Partie brachten, fehlte es der Arminia bis zuletzt an der Genauigkeit und Präzision im letzten Drittel. Einzig Sebastian Vasiliadis, der für Consbruch ins Spiel kam, wagte den Schuss auf den Fürther Kasten. Aus der Distanz ergriff der Mittelfeldstratege die Chance, doch Andreas Linde nahm den Ball locker auf. Es sollte der einzige Torabschluss des Tages werden.
Auch eine Ecke kurz vor Abpfiff konnte für die Arminen nicht die gewünschte Erlösung bringen (90.+3). Robin Hack schlug den Ball an Linde vorbei in die Mitte. Nachdem der zweite Ball erneut bei Hack landete, fand dieser jedoch keinen Abnehmer. Zum Abpfiff blieb es beim 1:0.
Am nächsten Spieltach (Samstag, 05. November, 20:30 Uhr) ist dann der 1. FC Kaiserslautern in der SchücoArena zu Gast.
SpVgg Greuther Fürth:
Line - Griesbeck, Michalski, Haddadi - Meyerhöfer (81. Asta), Christiansen, Raschl (90. Jung), John, Hrgota - Ache (90. Pululu), Sieb (64. Abiama).
DSC Arminia Bielefeld:
Fraisl - Klünter (63. Gebauer), Ramos , Hüsing, Oczipka - Lepinjica (80. Bello), Rzatkowski (55. Lasme), Hack, Consbruch (63. Vasiliadis), Okugawa - Klos (55. Serra).
Tore:
1:0 Sieb (30.).
Gelbe Karten:
Haddadi, Raschl/Rzatkowski, Vasiliadis.
Zuschauer:
9.433

