Viktoria Köln
0 : 2
Arminia Bielefeld
So., 13.04.2025 19:30

2:0-Sieg in Köln

Am 33. Spieltag erkämpft sich unsere Mannschaft einen 2:0-Auswärtssieg bei Viktoria Köln. Damit beendet der DSC die englische Woche mit drei Siegen. Für die Schwarz-Weiß-Blauen treffen Mael Corboz (19.) und Julian Kania (90.). Hier geht's zum Spielbericht.

Mehr Motivation geht nicht: Rund 4000 Arminia-Fans waren in Köln mit dabei. Bielefeld begann mit derselben Startformation vom 4:2-Sieg gegen Wiesbaden. Für Stefano Russo war es zudem eine Rückkehr, für die Viktoria spielte er in der vergangenen Saison. Die Arminia stand von Beginn an sehr hoch und hatte mehr Ballbesitz. Für den ersten Warnschuss sorgte aber die Viktoria. Nach einem langen Ball über die gesamte Bielefelder Hintermannschaft hielt Serhat Semih Güler (8.), der in der Saison schon 14-mal traf, einfach mal drauf. Doch sein Schuss flog knapp über das Tor. In einer offenen Partie schenkten sich beide Teams keinen Meter. 

Perfekt machte es dann unser Kapitän: Lukas Kunze dribbelte sich durch den Strafraum, seinen gefühlvollen Heber traf Mael Corboz (19.) volley aus der Drehung zur Führung in den Winkel. Für Corboz war es schon Saisontreffer Nummer sechs und der einzige Torschuss unserer Arminia in der ersten halben Stunde. 

Hitzige Schlussphase in der ersten Hälfte: Ähnlich wie bei den Spielen gegen Wiesbaden und Aachen gab es zunächst wieder einen Platzverweis für den Gegner: Enrique Lofolomo (39.) hatte kurz zuvor Gelb kassiert, traf danach Kunze leicht an der Fußspitze und musste nach der zweiten gelben Karte vom Platz gehen. Keine drei Minuten später erwischte es auch Noah Sarenren Bazee, der für eine vermeintliche Schwalbe ebenfalls die zweite gelbe Karte sah. 

Die erste Szene nach dem Wechsel gehörte der Arminia. Über Umwegen kam der Ball zu Maximilian Großer (49.), der jedoch knapp vorbeizog. Großchance dann nach knapp einer Stunde für die Kölner: Tobias Eisenhuth steckte auf Handle durch, der wiederum El Mala (58.) bediente. Den Schuss des 18-Jährigen konnte Jonas Kersken soeben noch entschärfen. Auch der anschließende Versuch von Donny Bogicevic aus 16 Metern war eine sichere Beute des Arminen-Torwarts. 

Köln, das die letzten drei Spiele gewonnen hatte, nun deutlich besser im Spiel. Und mit einer weiteren guten Chance: Nach einem Freistoß von Eisenhuth stand der eingewechselte Lex Tyger Lobinger (64.) völlig frei, köpfte den Ball aber knapp über die Latte. Es wäre für den Kölner schon der 15. Saisontreffer gewesen. Nach zweimal Gelb-Rot in der ersten Hälfte gab es dann Rot für Kölns Trainer Olaf Janßen (70.), weil der sich lautstark beim Schiedsrichter über eine zu lange Behandlungspause von Torwart Kersken beschwert hatte. Mit Julian Kania brachte Mitch Kniat frischen Schwung für die Offensive. Arminias Torjäger machte vorn einige Bälle fest und nahm so wertvolle Zeit von der Uhr. Kersken (88.) rettete kurz vor Schluss mit einer Glanzparade gegen El Mala erneut den Vorsprung. Und Kania (90.) machte schließlich nach einem sauber vorgetragenen Konter und seinem 13. Saisontor den Deckel drauf. Die 4000 mitgereisten Fans feierten wenig später den dritten Sieg in dieser perfekten englischen Woche unserer Arminia und insgesamt 16 Punkte aus den letzten sechs Spielen.

Viktoria Köln: Dudu – Sticker, L. Dietz (46. Eisenhuth), Greger, Keita – Engelhardt (85. Velasco), Lofolomo – Handle (60. May), ), S. El Mala, Bogicevic (60. Lopes Cabral) - Güler (60. Lobinger)

DSC Arminia Bielefeld: Kersken – Oppie (79. Hagmann), Großer, Schneider, Lannert – Russo – Corboz (88. Felix), Kunze (46. Schreck) – Wörl (56. Biankadi), Grodowski (79. Kania), Sarenren Bazee 

Schiedsrichter: Daniel Bartnitzki (Erfurt)

Zuschauer: 8100

Gelbe Karten: Dietz, Lofolomo, El Mala – Kunze, Sarenren Bazee, Schneider, Oppie

Gelb Rot: Lofolomo (39.) - Sarenren Bazee (42.)

Rot: Kölns Trainer Olaf Janßen (70.)

Tore: 0:1 (19.) Corboz, 0:2 (90.) Kania

"Ich glaube immer zu einhundert Prozent daran!"

Nach der perfekten englischen Woche und dem 2:0-Auswärtssieg bei Viktoria Köln äußern sich Kapitän Mael Corboz, Christopher Lannert und Cheftrainer Mitch Kniat vor den Mikrofonen der Medienvertreter. Wir haben die Stimmen für Euch zusammengefasst.

Kapitän Mael Corboz: “Es war ein komisches Spiel. Zehn gegen zehn verändert alles, da kamen wir nicht so gut klar. Jonas war heute überragend, der hat uns nicht nur einmal, sondern drei, vier Mal gerettet. Du brauchst einen Torwart, der dir Punkte gewinnt - und den haben wir. Wir haben gelitten, wir sind viel gelaufen. Ich verstehe mich gut mit Lukas auf dem Platz, ich weiß ganz genau was er macht. In dem Moment wusste ich, dass er auf zwei chipt und ich schwinge einfach mein Bein durch. Das sind fifty-fifty-Spiele in der Liga, da musst du einen Tick schneller sein und dann kippen die Spiele für dich. Wir müssen jedes Spiel so angehen, als ob es ein Finale ist.”

Christopher Lannert: “Wir wussten, dass es hier eine harte Aufgabe wird und wir hier nur bestehen, wenn wir Intensität an den Tag bringen. Das haben wir heute ganz gut hinbekommen. Das Spiel hat eine komische Wendungen genommen mit den Roten Karten, das hat man auch nicht jede Woche. Plötzlich fehlt einer, die Abläufe sind nicht mehr ganz so normal. Da haben wir ein bisschen gebraucht, um Lösungen zu finden. Wir wussten dann, worauf es ankommt: Defensiv gut stehen, intensiv arbeiten und dann Konterchancen eiskalt ausnutzen. Und Jonas hat dann alles gehalten, was auf den Kasten kam. Wir haben glaube ich das 2:0 zum perfekten Zeitpunkt gemacht. Ich glaube immer zu einhundert Prozent daran, dass wir die Spiele gewinnen, egal welche Mannschaft kommt. Es spielt sich leichter, wenn du ein paar Siege im Rücken hast, wenn du Tore machst." 

Cheftrainer Mitch Kniat: “Wir sind sehr gut in die Partie reingekommen. Nach der Roten Karte hätte das Spiel ganz sicher in unsere Richtung kippen können. Allerdings ändert sich das nach der Gelb-Roten für Noah Sarenren Bazee. Das passiert und da machen wir ihm überhaupt keinen Vorwurf. Wir gewinnen und verlieren zusammen. Ab dem Moment war Viktoria allerdings besser als wir. Wir mussten mit Mann und Maus verteidigen, aber das haben wir gut gemacht. Als Team haben wir alles investiert, das war extrem anstrengend aber das zeichnet uns das gesamte Jahr schon aus. Da bin ich stolz drauf.” 

Torschüsse
Ballbesitz
Eckbälle
Freistöße
Passquote
Zweikampfquote
Fouls
Gelbe Karten
Gelb-Rote Karten
Rote Karten
Abseits
Laufdistanz (km)

"Wir schauen nur auf uns!"

Vor unserem Auswärtsspiel bei Viktoria Köln spricht unser Cheftrainer Mitch Kniat in der Medienrunde vor der Partie mit den anwesenden Journalisten. Wir haben die Stimmen für Euch zusammengefasst.

In den Sportpark Höhenberg werden uns mindestens rund 3.000 Arminen begleiten. Anstoß am Sonntag ist um 19:30 Uhr. 

Das sagt unser Cheftrainer Mitch Kniat vor dem Spiel über…

… das Personal: „Weiterhin werden Roberts Uldriķis und Nassim Boujellab fehlen. Sam Schreck konnte wieder ins Training einsteigen und wird eine Option für den Kader sein. Bei Marius Wörl mussten wir die Woche die Einheiten etwas steuern. Er wird aber fit sein.“

… den Gegner Viktoria Köln:„Es ist eine sehr spielstarke Mannschaft, die mit Serhat-Semih Güler (14), Lex-Tyger Lobinger (14) und Said El Mala (10) extrem torgefährlichen Spieler haben. Sie funktionieren nicht nur zusammen gut, sondern teilweise auch alleine, denn sie können Spiele entscheiden. Sie müssen wir kontrollieren. Wir wissen, dass sie einen sehr guten Fußball spielen und einen sehr guten Trainer haben. Da müssen wir viel gegen den Ball arbeiten, so, wie wir es in den vergangenen Spielen gemacht haben. Wir hatten auch gegen Wehen Wiesbaden ein paar Szenen, die nicht gut waren, vor allem mit dem Ball. Das müssen wir gegen Köln verbessern. Es wird ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem es um Kleinigkeiten gehen wird.“ 

… die Ausgangslage: „Wir wollen in den kommenden Wochen weiter liefern und dabei weniger auf die Konkurrenz, sondern mehr auf uns schauen. Wir haben an den vergangenen Wochen sehr gut gepunktet aber wir wissen auch, dass das kein Selbstläufer ist. Das ist in jedem Spiel harte Arbeit und nur so können wir auch weiter konstant punkten.“

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